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Publiziert: 25. Februar 2019 - Quelle: Glacier 3000 SA

DIE FRÜHEN MORGENSTUNDEN DER PISTE RED RUN

SCEX ROUGE – 06:45
Es ist noch dunkel als die Gondelbahn die Talstation Col du Pillon verlässt. An Bord befinden sich die Mechaniker und für die Sicherheit des Skigebiets verantwortliche Pistendienstarbeiter, sowie Material das für den Unterhalt der Installationen bestimmt ist. Die Gondelbahn erreicht die Endstation im gleichen Moment wie auch die Sonne über den verschneiten Hängen des Diablerets Gletschers aufgeht und die Konturen der Berge ersichtlich werden. Die Angestellten hinter den Kulissen sind aber bereits seit Stunden an der Arbeit.

Am Ausgang der Kabine bei Scex Rouge ist in der Morgenstille nur ein mechanisches Geräusch zu hören. Dieses scheint immer wie näher zu kommen bis schliesslich eine Stahlkreatur mit Scheinwerfern nur einige Zentimeter vor unsere Nase zum Stillstand kommt.

Es ist Zeit in das Pistenfahrzeug zu steigen um Cedric und Laurent zu begleiten. Sie beide haben einen grossen Teil der Nacht auf den Pisten verbracht, um für die ersten Skifahrer unberührte und gesicherte Pisten zu schaffen.

Es geht Richtung Red Run, einer neuen Piste die sich auf Glacier 3000 bereits bestens verankert hat. Sie wurde im Dezember 2017 offiziell eingeweiht und bietet ein Abfahrt von 3'000 auf 1'300 Höhenmeter mit atemberaubender Aussicht.

Die rote Alternative zur berühmten schwarzen Piste « Combe d’Audon » führt über eine Passage am Fuss der ACS Hütte bevor sie in die mythische bereits bestens bekannte Martisberg Piste einbiegt und bis hinunter nach Reusch weitergeht.

Mit ihren stolzen acht Kilometern ist die Red Run die längste natürliche Piste der Waadtländer Alpen. Ihre fast 40% Neigung sorgt für tolle Sensationen beim Skifahren.

EINE MINUTIÖSE VORBEREITUNGSARBEIT
Bevor auf die Latten gesprungen werden kann, wird von den Pistendienstarbeitern Präzisionsarbeit und Geduld verlangt. Die Arbeiten auf Red Run sind nicht nur wegen des Gefälles sehr interessant: « Die Eigenschaft dieser Piste ist es, dass auf der linken Seite eine lange Mauer geformt werden muss um sie zu sichern. Da sie sich in einer Zone befindet, wo Schneerutschen bei Sprengungen möglich sind, können keine richtigen Sicherheitsnetze angebracht werden. Wir bauen sie mit Schnee », erklärt uns Laurent von Glacier 3000.

« Und jeden Morgen müssen wir sie neu erstellen, auch wenn es in der Nacht nicht geschneit hat, um den von den Skifahrern geschobenen Schnee zu entfernen. »

Wenn die Arbeit der Pistendienstarbeiter beendet ist, stecken die Patrouilleure die Piste und die umgebenden Hindernisse ab. Ihre Priorität ist es zu kontrollieren, dass alles gesichert ist.
Wenn es soweit ist, geben sie den Skifahrern das heissersehnte Signal die Piste herunterzusauen zu können.

Wir freuen uns darauf, Sie bald auf dem Red Run Lauf zu sehen, damit Sie die Arbeit unseres Team selbst erleben können.

Kontakt:
Katharina Westphal
Marketing & Sponsoring
marketing@glacier3000.ch 
Tel. +41 (0)24 492 09 22