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Publiziert: 02. Juli 2019 - Quelle: Verein «Füür und Flamme Saaneland»

Das Konzept der «STATION» ist ausgearbeitet

Saanen, 2. Juli 2019 - Im ehemaligen Feuerwehrmagazin in Saanen soll ein Familienangebot für Einheimische und Gäste entstehen. Der Hotelierverein Gstaad Saanenland, als Initiant des Projektes, hat zusammen mit seinen Partnern dazu den Trägerverein «Füür & Flamme Saanenland» im Frühsommer 2019 gegründet und mittlerweile das Projekt bis ins Detail ausgearbeitet. Geht alles nach Plan, soll die «STATION» im Juli 2020 eröffnet werden. Aktuell wird an der Finanzierung gearbeitet. Die Umsetzung des Projektes startet erst, wenn diese gesichert ist.

Mit der «STATION» soll ein ganzjährig geöffnetes Familienangebot entstehen, das bei jeder Witterung besucht werden kann. Es soll ein Ort des Werkens und ein Kontrapunkt zur digitalen Welt entstehen. Kinder werden mit ihren Eltern oder Grosseltern etwas Handwerkliches schaffen, Themen entdecken, tüfteln und zusammen Zeit verbringen können. Die Kinder sollen dabei die analoge, reale Welt erleben – es wird in der «STATION» komplett auf die digitale Vermittlung durch Filme oder Videospiele verzichtet. Die «STATION» soll gleichermassen Einheimische und Gäste willkommen heissen. Mittlerweile ist das Projekt zusammen mit der Firma «welttraum» von Selma Wick, der Tochter des anerkannten Inszenierers Otto Steiner, und Milan Rohrer bis ins Detail ausgearbeitet worden.

Hauptthema der «STATION» sollen Seilbahnen und Seile im Allgemeinen sein. Im Erdgeschoss wird sich der «Maschinenraum» befinden. Eine begehbare Maschine, die zum Kurbeln, Beobachten, Mitspielen und Weiterentwickeln einlädt. Ein faszinierendes Gewirr aus Seilen, Zahnrädern, Kurbeln und Kugelbahnen. Die Kinder werden hier mittels Räder Seile bewegen oder den Verlauf von Kugelbahnen selber beeinflussen können. Und es soll eine Murmelbahn an der Wand geben, Zahnräder, die man umhängen und Elemente, die man verändern kann.

Im Obergeschoss werden zehn Werkstationen entstehen, an denen man verschiedene Objekte selber herstellen kann, eine gemütliche Lounge – aus Holzpaletten und mit Kissen – sowie eine Kaffee- und Tee-Ecke. Drei ehemalige Eggli Gondeln werden ebenfalls zum Verweilen einladen. Sie dienen als Rückzugsort, zum Lesen oder Ausruhen, wenn man all die Eindrücke setzen lassen will. Weiter wird ein «Labor» eingerichtet, in dem man jeweils ein bestimmtes Thema aufgreifen wird. Die Kinder können so spielerisch erfahren, wie man ein Seil herstellt und sie werden auch die Möglichkeit haben, selber eines herzustellen.

Die beiden Geschosse werden mit einer Wendeltreppe und einer tollen Rutschbahn verbunden. Und auch im Aussenbereich stehen Seile im Mittelpunkt. Eyecatcher im Aussenbereich soll eine grosse Umlenkrolle mit rund 3 Meter Durchmesser von der ehemaligen Eggli-Gondelbahn werden. Im Seilgarten nebenan werden Kinder ihre Geschicklichkeit testen können. Damit die Kinder nicht auf die Strasse springen können, wird der Aussenbereich komplett eingezäunt und begrünt. Auf der Seite zur Töpferei sind Hochbeete geplant, die für gemeinschaftliche Gartenprojekte genutzt werden können.

Damit die Kinder auch immer wieder kommen wollen, soll sich die «STATION» stetig weiterentwickeln. Die Werkstationen werden alle drei bis sechs Monate ausgewechselt, bei den grossen Installationen – z.B. Labor und begehbarer Maschinenraum – gibt es jährlich Veränderungen bei einzelnen Elementen.

Das Angebot setzt den Hauptfokus auf Kinder von 4 bis 14 Jahren. Die «STATION» soll aber kein Kinderhort sein. Sie soll gemeinsam erlebt werden und es soll bewusst Zeit miteinander verbracht werden. Das Angebot wird sich dabei nicht nur an Gäste richten, sondern auch an die lokale Bevölkerung. So soll auch den einheimischen Familien eine neue, wetterunabhängige Attraktion geboten werden. Und schlussendlich wären natürlich auch Schulklassen willkommen. Zum Beispiel im Rahmen einer Projektwoche mit dem Thema «Bergbahnen-Tourismus».

Der Verein sucht bald auch die Gastgeberin/den Gastgeber der «STATION», welche sie im Angestelltenverhältnis betreiben, betreuen und weiterentwickeln wird. Der Verein wird eine Person suchen, die handwerklich geschickt ist und gut mit Kindern umgehen kann. Und natürlich wird der Gastgeber «Füür und Flamme» für die «STATION» sein müssen. Unterstützt werden soll er durch eine aufzubauende Gemeinschaft von ehrenamtlichen «Hüttenwarten». Das können Senioren, pensionierte Handwerker oder Lehrkräfte, sein, die gerne ihr Können weitergeben, oder jemand, der Teilzeit arbeitet, Mütter oder Väter, und bereit ist, stundenweise mitzuhelfen.

Die nächste grosse Herausforderung steht jedoch bereits jetzt bevor: Die Finanzierung des ausgearbeiteten Projektes. Die Investitionskosten sind auf mehrere Hunderttausend Franken geschätzt, die jährlichen Betriebskosten belaufen sich auf rund 250’000 Franken. Der Hotelierverein Gstaad-Saanenland hat bereits 195’000 Franken gesprochen. Weitere Partner haben Beträge in Aussicht gestellt. Und neben privaten Sponsoren, werden auch öffentliche Institutionen und Stiftungen aktuell angefragt.

Der Planung ist sportlich. Bis Dezember soll die Finanzierung gesichert sein, danach das Gebäude saniert und von April bis Juni die Inneneinrichtung realisiert werden. Im Juli 2020 ist die Eröffnung der «STATION» geplant.

Jeder der das Projekt unterstützen will, kann Mitglied im Verein «Füür & Flamme Saanenland» werden. Einzelpersonen ab 50 und Firmen ab 300 Franken. Interessenten können sich unter folgender Emailadresse melden: marketing@gstaad.ch.

Verein «Füür und Flamme Saaneland»

Kontakt: Christof Huber, Präsidium «Füür & Flamme Saanenland» und Präsident HVGS