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Publiziert: 12. Februar 2020 - Quelle: Sommets Musicaux de Gstaad

Bei den Sommets Musicaux de Gstaad werden zwei junge Pianisten ausgezeichnet

GSTAAD, 11. Februar 2020 – Die 20. Ausgabe der Sommets Musicaux de Gstaad ist eben zu Ende gegangen. Der 25-
jährige französische Pianist Jean-Paul Gasparian wurde mit dem Prix Thierry Scherz ausgezeichnet. Dieser Preis wird
von der Fondation Pro Scientia et Arte und dem Förderverein Les Amis des Sommets Musicaux de Gstaad gestiftet. Der
Prix André Hoffmann ging an den 25-jährigen österreichischen Pianisten Aaron Pilsan.

Die beiden Preisträger spielten am 4. beziehungsweise 7. Februar in der Reihe »junge Talente« in der Kapelle Gstaad.

Der Prix Thierry Scherz geht an Jean-Paul Gasparian
Der Prix Thierry Scherz zeichnet die beste Interpretation der Reihe »Junge Talente« aus und ermöglicht dem Preisträger eine erste CD-Aufnahme mit Orchester. Unterstützt von Renaud Capuçon, dem künstlerischen Leiter des Festivals, vergab die Jury – Nicholas Angelich, Pianist und Mentor der jungen Talente, Camille Pépin, Composer in residence, und Patrick Peikert, Direktor des Labels Claves Records – den Prix Thierry Scherz dieses Jahr einstimmig an Jean-Paul Gasparian. Der talentierte junge Pianist wird im Laufe der zweiten Hälfte 2020 eine CD mit dem Orchestre de chambre de Lausanne und dem Label Claves Records aufnehmen, das auch die Promotion übernimmt.

Der Prix André Hoffmann hat das Ziel, die zeitgenössische klassische Musik bekannt zu machen. Jedes Jahr schreibt ein zeitgenössischer Komponist für die Sommets Musicaux ein Stück, das im Laufe des Festivals von den Musikern der Reihe »Junge Talente« aufgeführt wird. Die Stiftung André Hoffmann finanziert die Komposition des Werks, das in Gstaad zur Welturaufführung gelangt, und zusätzlich den Aufenthalt des Komponisten. Für diese Festivalausgabe hat Camille Pépin, diesjährige Composer in residence, das Stück »Number 1« komponiert. Aaron Pilsen gewann den mit 5’000 CHF dotierte Preis für die beste Interpretation dieses zeitgenössischen Stücks.

Ein zwanzigjähriges Jubiläum im Zeichen der Grosszügigkeit
Die Ausgabe 2020 des Festivals fand von 31. Januar bis 8. Februar statt und begeisterte einmal mehr zahlreiche Musikliebhaber. Das Publikum, zusammengesetzt aus Musikkennern, aber auch Besuchern, die weniger mit der klassischen Musik vertraut sind, zeigte reges Interesse, was sich in einer äusserst guten Belegung der Konzerte niederschlug.

Zu seinem zwanzigjährigen Bestehen hat das Festival mit zwei Gratiskonzerten aufgewartet.

Das von Renaud Capuçon neu lancierte, Bach gewidmete Matineekonzert am Sonntag – das zur Tradition werden soll und weiterhin gratis sein wird – fand am 2. Februar in der voll besetzten Kirche Rougemont statt. Das Konzert vom 3. Februar, bei dem Laurence Ferrari die Geschichte vom kleinen Stier Ferdinand und vom kleinen Elefanten Babar erzählte, begeisterte die Schüler der Volksschulen des Saanenlands, des Instituts Le Rosey und der J. F. Kennedy International School. Über 350 Kinder, die den französischen Text vorher in der Schule studiert hatten, folgten dem Konzert in der Kirche Saanen mit Interesse und Vergnügen.

Die Sommets Musicaux de Gstaad haben ihre Leitgedanken – herausragende Qualität, Unterstützung der jungen Generation sowie Kontakt zwischen Künstlern und Publikum in der intimen Atmosphäre wundervoller Kirchen – auch dieses Jahr wieder umgesetzt und sich einmal mehr als ein Festival ersten Ranges bewiesen, das auch die Weitervermittlung von Wissen und Erfahrung ermöglicht.

So hatte die junge Generation von Pianisten Gelegenheit, jeden Tag um 16 Uhr in der Kapelle Gstaad aufzutreten. Sie wurden von Camille Pépin und Nicholas Angelich betreut, die ihnen mit zahlreichen Ratschlägen zur Seite standen.

Die 21. Ausgabe der Sommets Musicaux de Gstaad findet vom 29. Januar bis 6. Februar 2021 statt. Diesmal wird die Violine im Rampenlicht stehen.

Bildmaterial HD sowie Biographien der Preisträger der Festivalausgabe 2020 auf: www.sommetsmusicaux.ch/presse/, Rubrik Biographien & Bilder und Rubrik Photos der Konzerte 2020.

Schweiz
Christine Urfer, pur pr, christine@pur-pr.com, +41 78 619 05 00, +41 21 320 00 10

Frankreich
Valérie Samuel, Opus 64, v.samuel@opus64.com, +33 140 26 77 94