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Published: 03. October 2017 - Source: Bergbahnen Destination Gstaad AG

Weltneuheit fürs Gstaader Skigebiet

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Gstaad, 3. Oktober 2017 * * * Das Warten hat ein Ende: Der Neubau der Gondelbahn Saanenmöser-Saanersloch hat begonnen. Mit dem symbolischen Spatenstich markierten über 40 Vertreter des Verwaltungsrats und der Geschäftsleitung der Bergbahnen Destination Gstaad AG, der Projektleitung, der Landeigentümer sowie Gemeinden den Auftakt zu diesem CHF 29 Mio.-Projekt. Auf einer speziellen Unterseite der Destinations-Website www.gstaad.ch können Interessierte der Projektverlauf in Kürze mitverfolgen. Es ist die erste Gondelbahn des Schweizer Herstellers Garaventa-Doppelmayer in Form der „D-Linie“ und stellt durch seine Glasdachkonstruktion eine Weltneuheit dar. Die Arbeiten laufen bereits seit Ende September.

Die Baubewilligung für die neue Gondelbahn wurde Mitte September 2017 vom Bundesamt für Verkehr erteilt. Die Bahn wird ab Winter 2018/19 die Gäste schnell und bequem ins Skigebiet bzw. auf den Saanerslochgrat transportieren und den Komfort für den Gast durch grösseres Platzangebot in den Kabinen und ebenerdige Einstiege deutlich steigern. Die neuen Kabinen bieten den zusätzlichen Vorteil, dass Paletten zur Belieferung der Bergrestaurants hineinpassen und die Waren somit geschützt nach oben transportiert werden können.

Weltneuheit unter dem Glasdach
Eine Weltneuheit stellt die Seilbahn-Technologie „D-Line“ mit Design-Glasstationsabdeckung der Schweizer Firma Garaventa-Doppelmayer dar. Zum Einsatz kommen 10er-Gondeln, denen die Spurbreite von 6,5 m genügend Abstand gewährleistet. Die Fahrstrecke beträgt 2‘860 m in zwei Sektionen und überwindet auf 16 Stützen (bislang 29) eine Höhendifferenz von rund 675 m. Die Beförderungskapazität beträgt 2000 Personen pro Stunde. Die Fahrgeschwindigkeit ist mit bis zu 6 m pro Sekunde angegeben. Die Fahrt zur ersten Sektion soll 3,4 min, die Weiterfahrt hinauf zur Bergstation 6,8 min betragen.

Bauten fügen sich ins Ortsbild ein
Für die Gestaltung der baulichen Anlagen zeichnet das Architekturbüro Jaggi & Partner AG, Saanen, verantwortlich. Die Talstation fügt sich ins Ortsbild ein und verfügt über ein ausgeprägtes Satteldach. Die Hauptfassade ist verglast und gegen Westen ausgerichtet. Die Talstation ist mit hocheffizienten Photovoltaik-Elementen ausgestattet, die ins Dach integriert werden. Grosse Holzträger prägen das Erscheinungsbild der West- und Ostseite sowie den grosszügigen und hellen Innenraum. Holz ist das einheimische Gestaltungselement. Die gleiche Formsprache findet sich auch in der Bergstation. Die statischen Holzträger bleiben erkennbar und raumbestimmend. Die auskragende Wirkung der Bergstation betont deren Situation auf der Hangkante. Glasverkleidete Bahntechnikanlagen kommen hauptsächlich in der Mittelstation beim Umlenken der Leitungsführung zur Geltung.

Premiumprodukt in der Seilbahntechnik
Mit der neuen Seilbahntechnologie „D-Line“ hat sich BDG AG für ein Premiumprodukt entschieden, das zur Positionierung „Gstaad als führende Genussdestination“ aus der touristischen Destinationsstrategie passt. Es bietet höchsten Fahrgastkomfort, gewährleistet leisen Betrieb, einfache und zeitsparende Wartung und verbindet höchste Ansprüche an Design, Sicherheit und Komfort. Speziell entwickelte Bauteile sind besonders geräusch- und vibrationsarm. Es handelt sich dabei um stossreduzierende Klemmenrücken, gummigelagerte Laufschienen und die schallgedämpfte Aussenführung.

Schon damals ein Quantensprung
Die bestehende Gondelbahn Saanenmöser-Saanerslochgrat wurde 1979 gebaut. Es handelte sich um eine der ersten sechsplätzigen Gondelbahnen in der Schweiz. Diese Anlage bedeutete einen Quantensprung für die Tourismusregion, konnte dank ihr doch das Pistenangebot stark vergrössert und später die Verbindungen zu den Skigebieten St. Stephan-Lengebrand-Parwengesattel und Zweisimmen-Rinderberg hergestellt werden. Sie wird noch bis zum Ende der Wintersaison 2017/18 in Betrieb sein.

Kontakt für weitere Fragen:
Kerstin Sonnekalb, Head of Marketing Communication, Gstaad Marketing GmbH
Tel. +41 33 748 81 20, k.sonnekalb@gstaad.ch , www.gstaad.ch