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Published: 20. September 2017 - Source: gutundgut gmbh

Gesucht: Das Tourist Office der Zukunft

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Wie sieht im Zeitalter der Digitalisierung das Tourist Office von morgen aus? Das interdisziplinäre, vom Bund geförderte Projekt «Tourist Office 3.0» will das herausfinden. Darüber, dass ein grosser Handlungsbedarf besteht, herrscht bei Touristikern schweizweit Einigkeit. Portale wie Tripadvisor und Google laufen der klassischen Tourist-Information im Bereich der Informationsverteilung und im Vertrieb immer mehr den Rang ab. Das Interesse an der Projektmitarbeit ist gross: 19 Schweizer Tourismusregionen sind als Destinationspartner dabei und bringen Erfahrungswissen und Know-how ein. Auch Gstaad Saanenland Tourismus bzw. die Destination Gstaad beteiligt sich als Partner aktiv am Analyse- und Innovationsprozess. Dafür wurde der Projektleitung im Vorfeld bereits umfangreiches statistisches Datenmaterial zur Verfügung gestellt – etwa zur Nutzung der Tourist Offices in der Destination Gstaad im Verhältnis zu den Gästezahlen.

Die Geschäftsführung von Gstaad Saanenland Tourismus verspricht sich von der Beteiligung konkrete Anregungen für die zukünftige Entwicklung des Service-Angebots in der Destination aber auch Inspiration durch den Austausch unter Kolleginnen und Kollegen: „Das schweizweit breit abgestützte Projekt zielt genau auf unsere Bestrebungen, dem Gast eine qualitativ hochstehende und zeitgemässe Beratung zu bieten, ab,“ erklärt Andreas Zoppas, Vize-Direktor und zuständiger Bereichsleiter für die Tourismusbüros der Destination Gstaad, Andreas Zoppas, seine Motivation für eine Beteiligung am Projekt.

Projektablauf mit spannenden Extras
In der bereits abgeschlossenen Analysephase wurden Daten aus den Destinationen und aus der Forschung ausgewertet und mit Ergebnissen von Usability-Studien und Service-Safaris ergänzt. Besonders spannend wird es in der kurz bevorstehenden nächsten Phase: Nach einem interdisziplinären Innovationsworkshop am 17. Oktober in Rapperswil lädt der Verein Opendata.ch am 27. und 28. Oktober 2017 in Arosa zu den «Open Tourism Data Hackdays», einem Hackathon, ein. Zu dieser Veranstaltung, einer Wortschöpfung aus «Hack» und «Marathon», werden über 50 Programmierer, Designer, Touristik-Fachleute und -Interessierte erwartet. Gemeinsam entwickeln sie innovative Ideen für konkrete Angebote, Dienstleistungen und digitale Tools. Die anschliessende Validierungsphase ermittelt bis Frühjahr 2018 Umsetzungsmöglichkeiten.

Initiiert wurde «Tourist Office 3.0» vom Spezialist für touristische Projektentwicklung gutundgut gmbh aus Zürich/Rotterdam und von den Usability-Experten Die Ergonomen. Unterstützt wird es von Innotour, dem touristischen Förderprogramm der Schweiz. Als Berater beteiligt sind die Hochschule Luzern mit dem Institut für Tourismuswirtschaft, Annina Coradi und der Verein Opendata.ch. Auf Destinationsseite sind Städtereiseziele, Seeregionen und Bergdestinationen im Boot. Start war April 2017. Der Abschlussbericht und konkrete Umsetzungsprojekte werden für das Frühjahr 2018 erwartet.

Abdruck/Verwendung Medientext und ggf. mitgesandter Bilder (bei Nennung des Bildnachweises) ist frei. Beleg erbeten.

Zusätzliche Informationen
Hintergrund: Das Internet übernimmt

Gäste beziehen Informationen über touristische Angebote zunehmend aus dem Internet. Wer kennt sie nicht, die Apps und Portale, die das beste Restaurant oder die schönsten Ausflugsziele in der Nähe vorschlagen und gleich noch den Weg dorthin berechnen? Auch User teilen ihre persönlichen Reiseerlebnisse mit, etwa in Blogs oder Angebotsbewertungen. Das physische Tourist Office wird folglich in vielen seiner traditionellen Aufgaben von Online-Angeboten abgelöst. In Destinationen, in denen etwa der Umbau oder Neubezug einer Tourist-Information ansteht, ist die Frage nach der zukunftsfähigen, strategischen Neuausrichtung der Gästeinformation von besonderer Dringlichkeit.

Beteiligte Berater
Rafael Enzler, gutundgut gmbh: Projektmanagement, Projektleitung, Wissenstransfer, Administration, Finanzen
Dr. Christopher H. Müller, Die Ergonomen Usability AG: Analyse der Kundenerlebniskette, Innovationsworkshops, Prototyping, Evaluation/Validierung aus Benutzersicht/Perspektive der Gäste
Prof. Dr. Andreas Liebrich, Hochschule Luzern, Institut für Tourismuswirtschaft: Hackathon (Begleitung, Bericht und Evaluation der Outcomes zwecks weiterem Vorgehen / Folgeprojekten), Wissenstransfer und Beratung
Muriel Staub, Opendata.ch: Hackathon, Wissenstransfer, Zugänglichmachen von offenen Tourismusdaten

Wirtschafts- und Know-how-Partner
Guido Müller, Mastercard Schweiz: Wissenstransfer, Beratung
Dr. sc. ETH Annina Coradi
, Advisory: Wissenstransfer, Beratung, Entwicklung und Forschung

Destinationen
Arosa Lenzerheide
CITAV – Communauté d’intérêt touristique des Alpes vaudoises
Schwyz Tourismus
Basel Tourismus
Crans-Montana Tourismus
Davos Destinations-Organisation
Emmental Tours AG
Lugano Turismo
Gstaad Saanenland Tourismus
Heidiland Tourismus AG
ESTAM Engadin St. Moritz
Rapperswil Zürichsee Tourismus
Regions- und Wirtschaftszentrum Oberwallis AG
Region Solothurn Tourismus
Tourismus Adelboden Lenk Kandersteg AG
Tourismus Engadin Scuol Samnaun Val Müstair AG
Yverdon-Les-Bains Région Jura/ Lac
Bern Tourismus
Winterthur Tourismus