Herbstlicher Genuss

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28.08.2020 | Herbst · Kulinarik · Genuss

Top 5: Die kulinarische Bucketlist für den Herbst

Mit dem Herbst färben sich nicht nur die Blätter an den Bäumen, auch die Menükarten erscheinen in einem neuen Look. Saisonale Wild-Spezialitäten und Pilze in allen Variationen – wir verraten, welche Leckerbissen unbedingt auf die kulinarische Bucketlist für den Herbst gehören.

1. Wild-Spezialitäten im Restaurant Kernen in Schönried

Es ist wieder Jagd-Saison! Schon beim Gedanken an Hirschpfeffer, Rehrücken und insbesondere die feinen Beilagen – Spätzli, Rotkraut, karamellisierte Marroni und Preiselbeeren… mmmh! – läuft uns das Wasser im Mund zusammen. Gewusst, dass Ex-Skirennfahrer und Restaurantbesitzer Bruno Kernen für seine Gäste höchstpersönlich auf die Jagd geht?

2. Pilzschnittee im Restaurant Zitbödeli in Abländschen

Beim Wandern halten wir die Augen offen und hoffen, unter den Bäumen ein paar frische Steinpilze und Eierschwämmchen zu finden (Achtung, wir zeigen sie dann aber vor dem Essen dem Pilzkontrolleur – hier wachsen nämlich auch ganz schön gefährliche Pilze). Wer selbst nicht fündig wird oder zu wenig Geduld hat, macht sich kurzerhand auf den Weg ins charmante Abländschen und besucht das Restaurant Zitbödeli, denn dort gibt’s zu dieser Jahreszeit wunderbare Pilzschnitten.

3. Fondue im Freien

Bei einem Fondue und einem Gläschen Wein lässt sich die schöne Aussicht gleich doppelt geniessen! Wir packen unseren Fondue-Rucksack (beziehungsweise bestellen ihn in der lokalen Molkerei) und machen uns auf den Weg zu einem der riesigen Holz-Caquelons. Wem unterwegs das neue Lieblingsplätzchen begegnet, macht es sich kurzerhand bequem – mit dem Fondue-Rucksack ist man schliesslich flexibel.

4. Cervelat und Schlangenbrot über dem Feuer

Mit dem Sackmesser einen Holzstecken zuspitzen, ein wenig Brotteig rundherum wickeln und einen Cervelat anspiessen – da werden Kindheitserinnerungen wach. Und oftmals sind es die einfachen Dinge, welche eine unspektakuläre Sonntagswanderung zu einem wunderschönen Erlebnis machen. Unser Lieblings-Brätliplatz? Die neu aufgefrischte Grillstelle am Rellerli, Grossi Vorschess.

5. Beeren sammeln

Der Spätsommer ist zwar schon fast vorbei, doch mit etwas Glück finden sich in den höheren Lagen immer noch ein paar reife Heidelbeeren. Da werden müde Wanderfüsse gleich wieder munter! Und wer zu viele Beeri findet, um sie direkt vor Ort zu essen, macht zuhause einen «Heiti-Sturm»:

  • Waldheidelbeeren
  • etwas Wasser
  • 3 TL Zucker
  • 1 dl Rahm
  • 2 Scheiben Weissbrot
  • 2 EL Butter
  • 2 EL Weissmehl

Zubereitung: Waldheidelbeeren, Wasser, Zucker und Rahm zusammen aufkochen, köcheln lassen bis die Beeren platzen. Weissbrot in Würfeli schneiden, in 1 EL Butter hellbraun rösten. Mehl in 1 EL Butter hellbraun rösten und unter das noch warme Heidelbeerkompott rühren. Geröstete Brotwürfeli darüber streuen. Lauwarm geniessen, ergibt ein nahrhaftes Znacht!

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