Informationen und behördliche Massnahmen Covid-19

Auf dieser Seite gibt es aktuelle Infos zum Umgang mit Covid-19 in der Destination Gstaad sowie einen Überblick mit den wichtigsten behördlichen Entschlüssen.

     

Clean & Safe: Sicher unterwegs in der Schweiz

Die Tourismusbranchenverbände haben ein «Clean & Safe»-Label ins Leben gerufen. Das Label zeigt den Gästen, dass sie einen Betrieb besuchen, der sich bewusst zur Einhaltung des Schutzkonzeptes verpflichtet hat. Die Kampagne «Clean & Safe» wird von Schweiz Tourismus unterstützt. Die Umsetzung und Einhaltung der Schutzkonzepte obliegt den einzelnen Leistungsträgern. Bei den Schutzkonzepten und -massnahmen gilt es unbedingt auch, kantonale Bestimmungen zu berücksichtigen.

Destination Gstaad

Der Covid-19-Impftruck kommt im Oktober ein weiteres Mal nach Saanen:

8. Oktober, 13.00 - 20.00 Uhr und 9. Oktober, 10.00 - 16.00 Uhr. Bahnhofplatz Ost, Saanen (Erst- und Zweitimpfungen möglich).

Die Impfung erfolgt durch DOCS (mobiles medizinisches Personal). Ein Arzt ist immer anwesend für Notfälle.

Für alle Termine gilt:

  • Registrieren Sie sich vorab auf VacMe (https://be.vacme.ch).
  • Begeben Sie sich während den Öffnungszeiten zum jeweiligen Standort. Eine vorgängige Termin-Reservation ist nicht nötig.

Kino-Parkplatz Gstaad

Auf dem Kino-Parkplatz in Gstaad steht ein öffentliches Testcenter zur Verfügung. Es gilt Maskenpflicht. Damit die Abwicklung möglichst effizient gestaltet werden kann, wird eine vorgängige Termin-Reservation über diesen Link empfohlen! Alle aktuellen Daten und Uhrzeiten sind dort ersichtlich.

Mitbringen müssen die Testpersonen ein Smartphone, Identitätskarte und die Krankenversicherungskarte. Bis Ende September werden die Antigentests mit gültiger Krankenversichererkarte vom Bund bezahlt (Ausnahme Ausländer). Ab 1. Oktober sind alle Selbstzahler. Der Test kostet für Selbstzahler CHF 50.- und ist vor Ort in Bar zu bezahlen.


Spital Zweisimmen

Im Spital Zweisimmen gibt es eine COVID-19–Abstrichstelle. Alle Informationen dazu finden Sie auf der Webseite vom Spital Zweisimmen.

Bei Symptomen die Arztpraxis oder das Spital erst nach telefonischer Anmeldung aufsuchen.

Notfall Spital Zweisimmen
Karl Haueter-Strasse 21, 3770 Zweisimmen
Tel. +41 58 636 99 98, www.spitalzweisimmen.ch

Die Betriebsdaten und Öffnungszeiten der Hotels und Restaurants in der Destination Gstaad werden in den beiden verlinkten pdf's laufend aktuell gehalten.

Bei einem erneuten, behördlich verordneten Lockdown wegen COVID-19 wird Ihnen die gebuchte Leistung rückerstattet oder gutgeschrieben.

Nützliche Links

Ferienwohnungen und Bed & Breakfast

Für Neubuchungen mit Aufenthalt bis 5. April 2021: Kostenlose Stornierung oder Umbuchung auf einen späteren Aufenthaltszeitraum* bis 4 Tage vor Anreise bei:

  • behördlichen Einschränkungen der Reise in die Destination Gstaad oder zurück an den Wohnort
  • bei behördlich angeordneten Einschränkungen in Bezug auf die gebuchten touristischen Betriebe (inkl. Schliessung der Bergbahnen)
  • gilt nur für Unterkünfte, die mit dem Icon "Buchen mit Planungssicherheit" versehen sind.

In allen anderen Fällen sowie für Buchungen, die nicht über Gstaad Saanenland Tourismus getätigt wurden, bleiben die allgemeinen Bedingungen des jeweiligen Anbieters unverändert gültig.

*nicht gültig für Geschäftsreisen

Merkblatt für Ferienwohnungsvermieter

Ferienwohnungen und -chalets sind während der aktuellen Situation rund um das Coronavirus die ideale Unterkunft, weil die Richtlinien des BAG gut eingehalten werden können. Was bei der Vermietung zu beachten ist:

Welche Veranstaltungen finden statt?

Die Einträge in unserem Veranstaltungskalender werden laufend aktualisiert und bei allfälliger Absage entsprechend gekennzeichnet.

Wer kommt für meinen Schaden auf?

Sollten Sie Tickets für eine Veranstaltung gekauft haben, die infolge des Coronavirus abgesagt wurde, bitten wir Sie, sich direkt mit dem Veranstalter oder der Verkaufsstelle in Kontakt zu setzten. Nur der Veranstalter selbst kann darüber entscheiden, ob eine Rückerstattung oder allenfalls eine Verschiebung der Veranstaltung möglich ist. Sollten Sie Ihre Reise in die Destination Gstaad infolge des Coronavirus nicht antreten, obwohl Sie bereits dafür bezahlt haben, bitten wir Sie, sich direkt mit der entsprechenden Buchungsstelle in Kontakt zu setzen. Grundsätzlich gelten die allgemeinen Bedingungen des jeweiligen Anbieters.

     


Bergbahnen Destination Gstaad

     

Die Sicherheit unserer Gäste und Mitarbeiter hat für die Bergbahnen Destination Gstaad oberste Priorität. Der verantwortungsvolle Umgang miteinander ist in Zeiten wie diesen unbedingt notwendig. Dazu zählen die Einhaltung behördlich angeordneter Sicherheitsvorkehrungen sowie das eigenverantwortliche Handeln jedes Einzelnen. In diesem Sinne bitten wir Sie, die Abstandsbestimmungen einzuhalten und die erforderlichen Hygienemassnahmen umzusetzen. Bitte denken Sie auch unbedingt daran, die Vielfalt und Schönheit des Skigebietes Gstaad zu geniessen.

Aufgrund der behördlichen Auflagen rund um die Entwicklung von COVID-19 haben die Bergbahnen Destination Gstaad alle notwendigen Massnahmen ergriffen, um die Gesundheit ihrer Gäste zu schützen. Sie erhalten mehr Raum und zwar an den Kassen, in den Bahnen und Bergrestaurants. An den Kassen sind Schutzmasken und Schlauchschals erhältlich, um Nase und Mund zu bedecken. Auch Spender mit Desinfektionsmittel stehen dort ausreichend für Sie bereit.

Folgende Massnahmen unternimmt die Bergbahnen Destination Gstaad zum Schutz Ihrer Sicherheit
Im Rahmen der Möglichkeiten ergreifen die Bergbahnen Destination Gstaad Massnahmen, um der Verbreitung von COVID-19 entgegenzuwirken und tragen somit zum Schutz unserer Gäste und Mitarbeiter bei. Die gesetzlichen Vorgaben sind Mindesterfordernisse. Darüber hinaus arbeiten wir ständig daran, weitere wirksame Massnahmen zu treffen.

  • An unseren Zubringerbahnen finden Sie ausreichend Hinweise und Informationen (z. B. über Bildschirme und Aufsteller sowie durch unser geschultes Personal) zu unseren aktuellen COVID-19-Richtlinien. Zusätzlich versorgen wir Sie laufend mit Informationen über Infosystem (Bildschirme) im gesamten Skigebiet.
  • Öffentliche Bereiche werden regelmässig gereinigt und desinfiziert.
  • Ausreichend Handdesinfektionsmittel in öffentlichen Bereichen sowie Seife in den Toiletten stehen zur Verfügung.
  • Mund-Nasen-Schutz ist sowohl im Zu- und Ausstiegsbereich als auch in allen unseren Bahnen (Gondeln, Sesselliften, Seil- und Schleppliften sowie auf den Förderbändern) bzw. überall, wo der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann, verpflichtend zu tragen. Entsprechende Mund-Nasen-Schutz-Masken sowie Schlauchschals sind an allen Kassen zum Kauf erhältlich. Auch in den Bergrestaurants gilt die Maskenpflicht, solange man nicht am Tisch sitzt.

Zur Information: Die Ansteckungsgefahr besteht erst bei einem längeren Aufenthalt in geschlossenen Räumen und wenn der Mindestabstand von zwei Metern unterschritten wird. Die Entscheidung, ob Sie in eine Kabine einsteigen möchten, in der sich bereits Personen befinden, überlassen wir Ihnen selbst.

Unsere Mitarbeiter mit Kundenkontakt tragen während der Dienstzeit einen Mund-Nasen-Schutz.

     


Zusammenfassung relevanter behördlicher Massnahmen

Massnahmen vom Bund vom 17.9.2021

Am Freitag Nachmittag, 17. September 2021 hat der Bundesrat seine neusten Massnahmen beschlossen, die ab dem 20. September 2021 gelten. Diese beinhalten unter anderem neue Regeln bei der Einreise in die Schweiz sowie den Zugang zum Covid-Zertifikat für im Ausland geimpfte Personen. Weitere Informationen entnehmen Sie der Medienmitteilung.

Massnahmen vom Bund vom 8.9.2021

Am Mittwoch Nachmittag, 8. September 2021 hat der Bundesrat seine neusten Massnahmen beschlossen, die ab dem 13. September 2021 und voraussichtlich bis am 24. Januar 2022 gelten:

  • Der Bundesrat hat entschieden, dass ab kommenden Montag nur noch geimpfte, genesene und getestete Personen Zutritt zu vielen Bereichen des öffentlichen Lebens erhalten.
  • Ab 13. September wird die Zertifikatspflicht auf Innenbereiche von (Hotel-)Bars und Restaurants sowie Freizeit-, Sport und Unterhaltungsbetriebe wie Theater, Kinos, Casinos, Schwimmbäder, Museen, Zoos etc. ausgeweitet. Auch für den Besuch von Veranstaltungen im Innenbereich (Konzerte, Sportveranstaltungen, Vereinsanlässe, Privatanlässe wie Hochzeiten ausserhalb von Privaträumen) braucht es künftig ein gültiges Zertifikat.
  • Keine Zertifikatspflicht wird eingeführt für: Öffentlichen Verkehr, Detailhandel sowie im Transitbereich von Flughäfen / Private Veranstaltungen in privaten Räumlichkeiten bis 30 Personen / Religiöse Veranstaltungen und Veranstaltungen zur politischen Meinungsbildung bis max. 50 Personen / Treffen von Parlamenten und Gemeindeversammlungen / Dienstleistungen von Behörden sowie personenbezogene Dienstleistungen, wie etwa Coiffeursalons, therapeutische und Beratungsangebote, Gastronomieangebote in sozialen Anlaufstellen.
  • Personen, die ein Zertifikat erhalten wollen, müssen die dazu notwendigen Tests ab 1. Oktober selbst bezahlen. Die Kosten für das Testen von Personen mit Symptomen werden weiterhin vom Bund übernommen. Allerdings berechtigen solche Tests nicht zum Erwerb eines Zertifikats. Präventive Antigen-Schnelltests für Personen, die sich nicht impfen lassen können sowie Tests für Kinder unter 16 Jahren werden weiterhin vom Bund bezahlt.

Lockerungsmassnahmen ab dem 23.6.2021

Am 23. Juni 2021 hat der Bundesrat kommuniziert, dass ab dem Samstag, 26. Juni 2021 folgende Lockerungs-Schritte vollzogen werden:

  • Keine Maskenpflicht im Freien, bei der Arbeit und auf Sekundarstufe II.
  • Homeoffice-Pflicht wird zur Homeoffice-Empfehlung.
  • Keine Kapazitätsbeschränkungen mehr für Läden, Freizeit- und Sporteinrichtungen.
  • Lockerungen für die Gastronomie: Die Beschränkung der Anzahl Personen pro Tisch entfällt. In Innenbereichen bleibt die Sitzpflicht bei Konsumation, der Abstand zwischen den Gruppen muss eingehalten und ein Kontakt pro Gruppe erhoben werden. Wer nicht sitzt, muss eine Maske tragen. In Aussenbereichen entfällt die Sitzpflicht und das Erheben der Kontaktdaten.
  • Clubs und Tanzlokale öffnen für Personen mit Covid-Zertifikat.
  • Keine Einschränkungen für Veranstaltungen mit Covid-Zertifikat.
  • Veranstaltungen ohne Covid-Zertifikat: Hier gelten eine Reihe von Einschränkungen: maximal 1000 Besucher bei Sitzplätzen, bei Stehplätzen höchstens 500 draussen und 250 drinnen. Die Kapazität kann zudem maximal zu zwei Dritteln genutzt werden. Drinnen gilt Maskenpflicht und Konsumation nur im Restaurantbereich. Keine Tanz- und Konzertveranstaltungen.
  • Private Veranstaltungen bleiben eingeschränkt: In privaten Innenräumen können sich weiterhin nur 30 Personen treffen, draussen maximal 50.
  • Sport und Kultur: Für Menschen, die gemeinsam Sport machen oder kulturelle Tätigkeiten ausüben, gibt es keine Einschränkungen mehr.
  • Einreise in die Schweiz wird erleichtert: Für Einreisen aus dem Schengenraum wird die Quarantänepflicht grundsätzlich aufgehoben. Die Testpflicht gilt nur noch für mit dem Flugzeug Einreisende. Auch nachweislich geimpfte Personen aus Drittstaaten können wieder einreisen.

Lockerungsmassnahmen ab dem 31.5.2021

Am 26. Mai 2021 hat der Bundesrat kommuniziert, dass ab dem Montag 31. Mai 2021 folgende Lockerungs-Schritte vollzogen werden:

  • Publikumsveranstaltungen: innen 100, aussen 300 Personen
  • Private Treffen: innen 30, aussen 50 Personen
  • Restaurants: auch Innenräume wieder offen, draussen 6er-Tische erlaubt
  • Amateursport und Laienkultur: Grössere Gruppen von bis zu 50 Personen und Aufführungen und Wettkämpfe mit Publikum
  • Hochschulen: Präsenzunterricht mit Schutzkonzept ohne Personengrenze
  • Keine Homeoffice-Pflicht mehr für Betriebe, die regelmässig testen
  • Keine Quarantäne für Geimpfte und Genesene

Lockerungsmassnahmen ab dem 19.4.2021

Am 14. April 2021 hat der Bundesrat kommuniziert, dass ab dem Montag 19. April 2021 folgende Lockerungs-Schritte vollzogen werden:

  • Restaurants und Bars können Terrassen öffnen: Es gilt eine Sitzpflicht und die Maske darf nur während der Konsumation abgelegt werden. Pro Tisch sind maximal vier Personen erlaubt. Von sämtlichen Personen müssen die Kontaktdaten erhoben werden. Diskotheken und Tanzlokale bleiben geschlossen.
  • Öffentlich zugängliche Einrichtungen und Betriebe können Innenbereiche öffnen: Damit sind auch Zoos und botanische Gärten wieder vollständig zugänglich. In Innenräumen muss immer eine Maske getragen und der erforderliche Abstand eingehalten werden. Der Innenbereich von Wellnessanlagen und Freizeitbädern bleibt hingegen geschlossen.
  • Veranstaltungen mit Publikum – draussen 100, drinnen 50 Personen: Veranstaltungen sind draussen mit 100, drinnen mit 50 Personen wieder möglich. Gemeint sind etwa Fussballspiele oder Open-Air-Konzerte oder Kinos, Theater oder Konzerte. Es gilt eine Sitzpflicht und die Maske muss immer getragen werden. Zwischen den Besucherinnen und Besuchern muss jeweils ein Abstand von 1.5 Metern eingehalten oder ein Sitz freigelassen werden. Führungen in Museen und Treffen von Vereinsmitgliedern sind bis 15 Personen zugelassen.
  • Sport- und Kulturaktivitäten für Erwachsene bis zu 15 Personen erlaubt: Damit sind auch Wettkämpfe im Amateurbereich wieder erlaubt. Draussen muss dabei entweder eine Maske getragen oder der erforderliche Abstand von 1.5 Metern eingehalten werden. In Innenräumen muss grundsätzlich sowohl die Maske getragen als auch der Abstand eingehalten werden. Es sind jedoch Ausnahmeregelungen vorgesehen für Aktivitäten, bei denen das Maskentragen nicht möglich ist (z. Bsp. Ausdauertraining in Fitnesszentren oder beim Singen im Chor). Sportarten mit Körperkontakt sind in Innenräumen weiterhin nicht erlaubt, im Aussenbereich weiterhin nur, wenn eine Maske getragen wird.

Lockerungsmassnahmen ab dem 22.3.2021

Am 19. März 2021 hat der Bundesrat kommuniziert, dass ab dem 22. März folgende Lockerungs-Schritte gelten werden:

  • Ab dem 22. März sind Treffen im Familien- und Freundeskreis in Innenräumen mit maximal zehn Personen erlaubt.
  • Weitere Öffnungsschritte sind per 14. April vorgesehen - je nach Verlauf der Pandemie.

Lockerungsmassnahmen ab dem 1.3.2021

Am 24. Februar 2021 hat der Bundesrat kommuniziert, dass ab dem 1. März folgende Lockerungs-Schritte gelten werden:

  • Läden, Museen, Bibliotheken und Aussenbereiche von Sport- und Freizeitanlagen dürfen wieder öffnen.
  • Menschenansammlungen im Freien mit maximal 15 Personen sind wieder erlaubt.
  • Weitere Öffnungs-Schritte sind per 22. März vorgesehen - je nach Verlauf der Pandemie.

Massnahmen vom Bund vom 13.1.2021

Am Mittwoch Nachmittag, 13. Januar 2021 hat der Bundesrat folgendes beschlossen:

  • Alle Massnahmen, die am 18.12.2020 beschlossen wurden, werden bis Ende Februar 2021 verlängert.
  • Restaurants sowie Kultur, Sport- und Freizeitbetriebe müssen bereits seit dem 9. Januar in der ganzen Schweiz geschlossen bleiben ohne Möglichkeit auf kantonale Sonder-Regelungen.
  • Ab dem Montag dem 18. Januar werden Einkaufsläden und Märkte geschlossen. Ausgenommen sind Läden und Märkte, die Güter des täglichen Bedarfs anbieten. Weiterhin möglich ist auch das Abholen bestellter Waren vor Ort. Die Regelung, dass Läden, Tankstellenshops und Kioske nach 19 Uhr sowie sonntags geschlossen bleiben müssen, kann dagegen wieder aufgehoben werden.
  • An privaten Veranstaltungen dürfen maximal fünf Personen teilnehmen. Kinder werden auch zu dieser Anzahl gezählt.
  • Menschenansammlungen im öffentlichen Raum werden ebenfalls auf fünf Personen beschränkt.
  • Die Arbeitgeber sind verpflichtet, Homeoffice überall dort anzuordnen, wo dies aufgrund der Art der Aktivität möglich und mit verhältnismässigem Aufwand umsetzbar ist. Wo Homeoffice nicht oder nur zum Teil möglich ist, werden weitere Massnahmen am Arbeitsplatz erlassen: Neu gilt zum Schutz von Arbeitnehmenden in Innenräumen überall dort eine Maskenpflicht, wo sich mehr als nur eine Person in einem Raum aufhält. Ein grosser Abstand zwischen Arbeitsplätzen im gleichen Raum genügt nicht mehr.

Nach der Entdeckung einer neuen, ansteckenderen Variante des Coronavirus in Grossbritannien und Südafrika hat der Bundesrat am 21. Dezember 2020 Massnahmen beschlossen, um die weitere Ausbreitung der neuen Virusvariante möglichst zu verhindern. Alle Personen, die seit dem 14. Dezember 2020 aus den beiden Ländern eingereist sind, müssen sich für zehn Tage in Quarantäne begeben.

Massnahmen vom Bund vom 18.12.2020

Am Freitag Nachmittag, 18. Dezember 2020 hat der Bundesrat seine neusten Massnahmen beschlossen, die ab dem 22. Dezember 2020 und voraussichtlich bis am 22. Januar 2021 gelten:

  • Gastronomiebetriebe werden geschlossen. Für die Festtage gibt es keine Ausnahmen. Offen bleiben dürfen nur Betriebs- und Schulkantinen sowie die Restauration für Hotelgäste. Auch Take-Aways und Lieferdienste bleiben erlaubt. Bäckereien dürfen am Sonntag unter bestimmten Voraussetzungen das ganze Sortiment anbieten.
  • Freizeit- und Kultureinrichtungen werden geschlossen. Dazu zählen etwa Museen, Kinos, Bibliotheken, Casinos und Zoos. Kulturelle Aktivitäten bleiben in Kleingruppen möglich. Veranstaltungen mit Publikum bleiben verboten.
  • Auch Sportanlagen werden geschlossen. Einzel- und Gruppentrainings in Innenräumen sind untersagt. Im Freien darf Sport in Gruppen bis maximal fünf Personen betrieben werden. Profispiele können ohne Zuschauer stattfinden. Aktivitäten von Kindern und Jugendlichen vor ihrem 16. Geburtstag sind mit Ausnahme von Wettkämpfen weiterhin erlaubt.
  • Ausnahmen in einzelnen Kantonen möglich. Kantone mit günstiger epidemiologischer Entwicklung können Erleichterungen beschliessen, etwa das Öffnen von Restaurants und Sporteinrichtungen.
  • Skigebiete bleiben vorerst offen. Die Skigebiete brauchen für den Betrieb jedoch eine Bewilligung des zuständigen Kantons und ein umfassendes Schutzkonzept.
  • Kapazität von Läden wird weiter eingeschränkt. Die maximale Personenzahl ist abhängig von der frei zugänglichen Ladenfläche. Die Läden müssen zwischen 19 Uhr und 6 Uhr sowie an Sonn- und Feiertagen geschlossen bleiben.
  • Empfehlung «Bleiben Sie zu Hause»: Die Bevölkerung wird dazu aufgefordert, zu Hause zu bleiben. Die Menschen sollen ihre sozialen Kontakte auf ein Minimum beschränken sowie auf Ausflüge verzichten.
  • Der Einsatz von Schnelltests wird erweitert. Sie können neu auch ohne Symptome durchgeführt werden, etwa in Heimen oder am Arbeitsplatz. Wer einen Schnelltest ausserhalb der Testkriterien durchführt, muss ihn selbst bezahlen. Apotheken, Spitäler, Arztpraxen und Testzentren dürfen neu alle Schnelltests durchführen, die den Kriterien des BAG entsprechen.

Massnahmen vom Bund vom 11.12.2020

Am Freitag Nachmittag, 11. Dezember 2020 hat der Bundesrat seine neusten Massnahmen beschlossen, die ab dem 12. Dezember 2020 und voraussichtlich bis am 22. Januar 2021 gelten:

  • Sperrstunde ab 19 Uhr: Restaurants, Bars, Läden, Museen, Bibliotheken sowie Sport- und Freizeitanlagen müssen zwischen 19 und 6 Uhr schliessen.
  • Am 24. Dezember und für Silvester gilt die Sperrstunde erst ab 1 Uhr.
  • Takeaway-Angebote und Lieferdienste können weiterhin bis um 23 Uhr offenbleiben.
  • Kantonen mit einer günstigen epidemiologischen Entwicklung ist es erlaubt, die Sperrstunde bis auf 23 Uhr auszuweiten.
  • Keine Verschärfungen bei private Treffen: Der Bundesrat verzichtet auf eine weitere Beschränkung der privaten Treffen. Er bleibt bei der bisherigen Regelung mit maximal zehn Personen. Er empfiehlt jedoch dringend, Treffen im Privaten auf zwei Haushalte zu beschränken.
  • Öffentliche Veranstaltungen verboten: Öffentliche Veranstaltungen werden mit Ausnahmen von religiösen Feiern, Beerdigungen, politischen Kundgebungen und Versammlungen von Legislativen verboten.
  • Sport nur noch mit bis zu 5 Personen: Sportaktivitäten sind nur noch in Gruppen bis höchstens fünf Personen erlaubt. Kontaktsportarten bleiben verboten. Auch im nichtprofessionellen Kulturbereich werden Gruppenaktivitäten auf 5 Personen eingeschränkt.
  • Erlaubt bleiben weiterhin sportliche und kulturelle Aktivitäten (ohne Wettkämpfe) von Kindern und Jugendlichen bis 16 sowie Trainings und Wettkämpfe im Profisport. Weiterhin erlaubt sind auch Proben und Auftritte von professionellen Künstlerinnen und Künstlern.

Massnahmen vom Bund vom 04.12.2020

Am Freitag Nachmittag, 4. Dezember 2020 hat der Bundesrat seine neusten Massnahmen beschlossen, die ab dem 9. Dezember 2020 gelten:

Betreffen den Wintersport und das Skigebiet

  • Strengere Regeln für Wintersport: Skigebiete müssen ab 22. Dezember eine kantonale Bewilligung haben. Voraussetzung ist, dass die epidemiologische Lage im Kanton dies erlaubt. Das heisst: genügend Kapazitäten beim Contact-Tracing, in den Spitälern und für das Testen.
  • Kapazitätsbeschränkung in Skigebieten: In geschlossenen Transportmitteln wie Kabinen und Gondeln dürfen nur zwei Drittel der Plätze gefüllt werden. Auf allen Bahnen gilt Maskenpflicht, auch beim Anstehen. Es muss auch genügend Abstand gewährt werden.
  • Restaurants in Skigebieten: Es darf nur eingetreten werden, wenn ein Tisch frei ist.
  • Kontrolle der Kantone durch den Bund: Die Skigebiet-Betreiber müssen zudem Schutzkonzepte vorlegen. Die Kantone müssen die Einhaltung überprüfen und zudem dem Bund Rechenschaft ablegen.

Weitere Beschlüsse

  • Weniger Personen in den Läden: Kapazitätsbeschränkung in den grösseren Läden von heute 4 auf 10 Quadratmeter pro Kunde.
  • Neue Regeln für Restaurants: Erhebung der Kontaktdaten ist schweizweit obligatorisch. Sperrstunde wird an Silvester auf 1 Uhr verlängert.
  • Homeoffice-Empfehlung: Arbeitgeber sollen Homeoffice ermöglichen.
  • Empfehlung zur Kontaktbeschränkung: Treffen im Privaten oder in Restaurants sollen auf zwei Haushalte beschränkt sein. Die Grenze von 10 Personen wird beibehalten.
  • Singen verboten: Ausserhalb des Familienkreises und der obligatorischen Schulen ist Singen sowohl im Freien wie in Innenräumen verboten.

Massnahmen vom Kanton Bern vom 23.10.2020 werden verlängert und ergänzt

Wegen der Stagnation der Fallzahlen und der nach wie vor hohen Positivitätsrate verlängert der Regierungsrat des Kantons Bern die Corona-Massnahmen um eine Woche bis zum 14.12.2020. Um eine stärkere Eindämmung des Virus zu erreichen, müssen die Restaurants ab Montag, 30.11. bereits um 21 Uhr schliessen. Zudem wird die Zahl auf maximal 50 Gäste begrenzt. Gleichzeitig hat die Regierung die feste Absicht, analog der Bundesregelung den Kultur- und Sportinstitutionen ab dem 14.12. wieder eine Öffnung zu erlauben und bis zu 50 Personen gleichzeitig den Besuch von Gottesdiensten zu gestatten.

Massnahmen vom Kanton Bern vom 23.10.2020 werden verlängert

Die am 23. Oktober verordneten Massnahmen waren bis zum 23. November befristet. Die Verordnung umfasste Regeln zu Restaurants, Veranstaltungen, Sport, Bildungsinstitutionen, sowie öffentlich zugänglichen Gebäuden. Diese Massnahmen werden nun bis zum 7. Dezember verlängert. Dann wird entschieden, wie es weitergehen soll.

Schweizweite Massnahmen ab 29.10.2020

Am 28.10.2020 hat der Bundesdrat folgende Massnahmen beschlossen, die ab 29.10.2020 auf unbestimmte Zeit gelten werden. Wenn Kantone strengere Regelungen beschlossen haben gelten diese.

  • Discos und Tanzlokale werden geschlossen
  • Sperrstunde ab 23 Uhr in Bars und Restaurants
  • Verbot von Veranstaltungen mit mehr als 50 Personen
  • strengere Maskenpflicht
  • Obergrenze von 10 Personen bei privaten Veranstaltungen
  • Keine sportlichen und kulturellen Freizeitaktivitäten in Innenräumen mit mehr als 15 Personen

Massnahmen Kanton Bern ab 24.10.2020

Am Freitag, 23. Oktober 2020 wurden vom Kanton Bern weitere Massnahmen gegen die Verbreitung des Coronavirus beschlossen, vorerst befristet auf vier Wochen:

  • Veranstaltungen von mehr als 15 Personen werden verboten.
  • Sperrstunde in der Gastronomie von 23.00 - 06.00 Uhr.
  • Öffentlich zugängliche Einrichtungen wie - unter anderem - Bars, Schwimmbäder, Wellneszentren, Museen, Kinos sowie Sport- und Fitnesszentren werden geschlossen.
  • Wettkämpfe und Trainings von Mannschaftssportarten unterer Ligen sind nicht mehr erlaubt.

Verschärfte Massnahmen ab dem 19.10.2020

Ab Montag, 19. Oktober 2020 gelten in der Schweiz wieder schärfere Massnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus:

  • Maskenpflicht in öffentlich zugänglichen Einrichtungen und Innenräumen.
  • Spontane Ansammlungen von mehr als 15 Personen im öffentlichen Raum sind verboten.
  • Für Veranstaltungen im Familien- und Freundeskreis mit 16 bis 100 Personen gilt: Maskenpflicht, Kontaktdaten erheben, Konsumation nur sitzend. Ab 100 Personen ist ein Schutzkonzept pflicht.
  • Sitzpflicht in Gastrobetrieben. Essen und Getränke dürfen nur sitzend konsumiert werden (drinnen und draussen).
  • Homeoffice-Empfehlung.

Zudem sind im Kanton Bern Grossveranstaltungen mit mehr als 1000 Personen bis auf weiteres verboten.

Maskenpflicht in Innenräumen

Am 7.10.2020 wurde entschieden, dass im Kanton Bern ab Montag, 12. Oktober 2020 in öffentlich zugänglichen Innenräumen Maskenpflicht gilt.

Registrierungspflicht in Restaurants (Kanton Bern)

Seit 17. August 2020 muss in Innenräumen von Restaurants immer mindestens eine Person pro Gästegruppe ihre Kontaktdaten angeben.

Maskenpflicht im ÖV

Der Bundesrat hat am 1.7. entschieden, dass ab Montag, 6. Juli im öffentlichen Verkehr Maskenpflicht gelten wird. Dies gilt auch für Seilbahnen, hingegen nicht für Sessellifte.

letztes Update: 20. September 2021