The last paradise in a crazy world

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"The last paradise in a crazy world"

Als Mary Poppins gelangte Julie Andrews einst zu Weltruhm. In der Ferienregion Gstaad wirkte sie ebenfalls so bezaubernd, dass die Gemeinde Saanen der britischen Schauspielerin und Oskar-Preisträgerin 2014 die Ehrenbürgerschaft verliehen hat.

Sie war es, die einst eines der meistzitierten Statements über die Region prägte: „It‘s the last paradise in a crazy world.“ Mit diesem Satz, der heute mehr denn je Gültigkeit besitzt, brachte sie die Schlüsselwerteder Region in unvergleichlicher Weise auf den Punkt. 

Die glückliche Ehrenbürgerin
Die glückliche Ehrenbürgerin

Weihnachtsbeleuchtung gestiftet

Das sichtbarste Zeichen ihres Wirkens setzte Julie Andrews in den 1970er Jahren. Bereits damals waren sie und ihr im Dezember 2010 verstorbener Ehemann, der Kult-Regisseur und Produzent erstklassiger Hollywood-Filme Blake Edwards, Stammgäste der Region. Weil ihr die Chalet-Kulisse so gut gefiel, diese im Winter jedoch kaum zur Geltung kam, stifte Julie Andrews kurzerhand eine Weihnachtsbeleuchtung. „Eine Investition, welche damals die Mittel des Verkehrsvereins bei weitem überfordert hätte“, heisst es in einer Mitteilung der Gemeinde Saanen. Und damit nicht genug: Über zwölf Jahre hinweg bezahlte die Schauspielerin auch den Unterhalt und die Arbeit der Dekorationsgruppe. Die charakteristischen Giebel-Lichter an den Häusern, die sogenannten "Julie-Lämpli", zieren bis heute in der dunklen Jahreszeit unzählige Häuser im Saanenland und prägen damit den weltbekannten Charme der Region. 

„Pink Panther“ und andere Stars nach Gstaad geholt

Dank ihres großen Bekanntenkreises in der Filmbranche brachte Julie Andrews Weltstars nach Gstaad, darunter auch Audrey Hepburn, bekannt aus dem Film "Breakfast at Tiffanys". Ehemann Blake Edwards verewigte Gstaad in den 1970er und 1980er Jahren in zwei Kino-Klassikern der „Pink Panther“-Reihe. Hauptdarsteller und US-Starkomiker Peter Sellers verliebte sich während der Dreharbeiten in das Dorf und kaufte kurzentschlossen ein Chalet, wo er bis zu seinem Tod oft die Ferien verbrachte.

„Dr. Shiwago“ fürs Menuhin Festival begeistert

In „The Tamarind Seed", der ebenfalls in Gstaad gedreht wurde, spielte Julie Andrews die Hauptrolle an der Seite des damaligen Weltstars Omar Sharif, bekannt aus Filmklassikern wie "Dr. Shiwago" oder „Lawrence von Arabien“. So kam es, dass auch er Stammgast in Gstaad und ein gern gesehener Gast beim Menuhin Festival war. Im Chalet des Ehepaars schrieb Blake Edwards das Drehbuch für einen weiteren Großerfolg "Victor-Victoria" mit Julie Andrews in der Hauptrolle, das später auch als Broadway-Musical Furore machte. „Er behauptete stets, dass er in Gstaad die besten Ideen hätte“, schreibt die Gemeinde Saanen in ihrer Würdigung.

An der Ehrenbürgerfeier auf dem Kapälliplatz
An der Ehrenbürgerfeier auf dem Kapälliplatz
Julie Andrews an der Ehrenbürgerfeier
Julie Andrews an der Ehrenbürgerfeier

Filmmusikfestival "Cinemusic" in Gstaad gegründet

Julie Andrews hatte stets eine enge Beziehung zu Gstaad. In den 1970er Jahren lebte sie während sieben Jahren fest in ihrer Wahlheimat. In dieser Zeit liess sie es sich nicht nehmen, den Gewinnern des ATP-Tennisturniers den Siegerpokal zu überreichen. 1995 gründete und unterstützte das Ehepaar Edwards-Andrews das Filmmusikfestival „Cinemusic“, welches sie bis 1998 auch aktiv unterstüzten. Dank ihrer persönlichen Beziehungen kamen weitere Weltstars aus dem Showbusiness nach Gstaad wie Liza Minelli, Musiker und Produzenten-Legende Quincy Jones, die Komponisten Michel Legrand und Henry Mancini, Roman Polanski, Sänger Zucchero, Entertainerin Caterina Valente und Claude Nobs vom Montreux-Jazz-Festival.

Jederzeit bereit zu lokalem Engagement

„All diese außergewöhnlichen Leistungen für Gstaad und das Saanenland haben mitgeholfen, den Namen unserer Destination in der ganzen Welt bekannt zu machen. Sie verdienen besonderen Dank und Anerkennung“, unterstreicht die Gemeinde Saanen im Ernennungs-Antrag. Wann immer sie angefragt wurde, zeigte sich Julie Andrews jederzeit bereit, sich für die Region zu engagieren. 

Einstimmiges Votum für die Auszeichnung

Mit einstimmigem Votum und grossem Applaus stimmte die Gemeindeversammlung am 28. März 2014 im Hotel  Landhaus Saanen zu, sie mit dem Ehrenbürgerrecht der Gemeinde Saanen auszuzeichnen. Die Ehrenbürgerfeier fand am 6. Juni 2014 auf dem Kapälliplatz auf der Promenade statt. Julie Andrews zeigte sich sehr gerührt und bekräftigte charmant ihre grosse Verbundenheit zur Region. Am Brunnen enthüllte sie als Geschenk an die Gemeinde die Skulptur „The Sitting Duck“, die Blake Edwards einst geschaffen hatte.

Julie Andrews "Sitting Duck" geschaffen von Blake Edwards
Julie Andrews "Sitting Duck" geschaffen von Blake Edwards
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Gstaad

Neben Gstaad umfasst die Region weitere 9 Chaletdörfer, die auf 1'000 bis 1'400 Meter gelegen sind. Die Marke Gstaad steht heute weltweit für schicken Charme und diskreten Luxus mit Understatement. Aber trotz Stil und Klasse: Gstaad ist echt alpin und bodenständig geblieben. Man ist stolz auf seine Tradition und lebt sie.

Mehr als 1000 Veranstaltungen stehen Gästen jährlich zur Verfügung, darunter Top Events von Weltformat. Dazu finden Besucher eine Spitzen-Hotellerie, ausgezeichnete Shoppingmöglichkeiten entlang der autofreien Flanierpromenade und einen eigenen Flugplatz in Saanen.

Kontakt

Gstaad Saanenland Tourismus
Promenade 41
CH - 3780 Gstaad
Tel +41 33 748 81 81
Fax +41 33 748 81 83
info@gstaad.ch

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