Diskretes Versteck

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Diskretes Versteck berühmter Gäste

„Last paradise in a crazy world“, so beschreibt Hollywood- und Broadway-Star Julie Andrews ihr Feriendomizil Gstaad. Denn trotz seines internationalen Flairs ist Gstaad echt alpin geblieben. Die Atmosphäre ist ruhig und diskret. Und genau das schätzen seine berühmten Gäste aus Königshäusern, Film, Kunst, Sport und Wirtschaft.

Gstaad im Saanenland ist ein Begriff wie St. Tropez oder The Hamptons, sein Renommee eng mit seinen berühmten Besuchern verknüpft. Diese lieben die Kombination aus Ferienerlebnissen, kosmopolitischem Flair und gelassener Bodenständigkeit. Unter dem Schutzmantel der Gstaader Diskretion verbringen sie hier ihre Ferien – ohne von den Medien bedrängt zu werden. Auf glamouröse Partys wird dabei dankend verzichtet. Man feiert mit Understatement, auch gerne privat im Chalet. Und keinen interessiert’s. Genau deshalb kommen sie immer wieder, die berühmten Gäste.

Ernst und Silvia Scherz-Bezzola (Mitte und links) sorgten im Gstaad Palace für Aufschwung.
Ernst und Silvia Scherz-Bezzola (Mitte und links) sorgten im Gstaad Palace für Aufschwung.

Die Anfänge von Gstaad als Prestige-Feriendestination

Erster berühmter Gast von Gstaad war der hochdekorierte britische Feldmarschall Sir Bernard Law Montgomery, genannt „Monty“. Ein Jahr nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs verbrachte er seine ersten Schweiz-Ferien im Sporthotel Saanenmöser, wo später während langer Zeit auch die thailändische Königsfamilie residierte. 1938 übernahmen Ernst und Silvia Scherz-Bezzola die Direktion des Luxushotels Gstaad Palace. Nach Ende des Zweiten Weltkrieges begannen sie, mit viel Talent und bescheidenen Mitteln auszubauen. Mit Erfolg: Internationale Musikgrössen wie Maurice Chevalier, Louis Armstrong und Ella Fitzgerald traten bald schon im Gstaad Palace auf. Immer öfter übernachteten Berühmtheiten im Hotel, später dann in eigenen Chalets oder Wohnungen. Gstaad begann, Prestige auszustrahlen.

Kleopatra spielt Yahtzee

Das "Who is who" der internationalen Schauspielgilde entdeckte in der Folge das unaufgeregte Gstaad für sich. Hollywood-Legende Elizabeth Taylor fand Ruhe in ihrem Chalet Ariel, das ihr vierter Ehemann Eddie Fisher 1959 für sie kaufte. Mit Richard Burton spielte sie im Hotel Olden – später im Besitz von Bernie Ecclestone – Yahtzee und trank Beaujolais. Ihre Tochter fertigte die Bronzeskulptur eines Kälbchens auf dem Gstaader-Platz an.

Richard Burton, Peter Lawford und Lyz Taylor während eines Besuchs im Gstaad Palace.
Richard Burton, Peter Lawford und Lyz Taylor während eines Besuchs im Gstaad Palace.

James Bond und sein Auto

Schauspiel-Legende Roger Moore gehört zu den auserwählten Mitgliedern des exklusiven "Eagle Club", der nur über einen baufälligen Lift auf dem Wasserngrat zu erreichen war. Als dieser nicht erneuert werden sollte, beschlossen Moore und die anderen Clubmitglieder kurzerhand, ihn selbst zu finanzieren. Über die Gstaader sagt Roger Moore stets: "Sie interessieren sich weniger für mich, als für mein Auto." In der Tat: Gstaad setzt trotz hoher Prominentendichte auf Understatement. Anstelle von Sensationslust entwickeln sich sogar immer wieder echte Freundschaften zwischen berühmten Gästen und Einheimischen.

Auch Hollywood-Diva Sophia Loren erwies in Vergangenheit Gstaad die Ehre.
Auch Hollywood-Diva Sophia Loren erwies in Vergangenheit Gstaad die Ehre.

Mary Poppins, der rosarote Panter und Gunter Sachs

Die legendäre Mary-Poppins-Darstellerin Julie Andrews prägte das Zitat "Gstaad sei das letzte Paradies in einer verrückten Welt". Sie war es auch, die Gstaad einst die von allen Einheimischen bewunderte Weihnachtsbeleuchtung schenkte. Ihr Ehemann, der Hollywood-Star-Regisseur Blake Edwards, verewigte sein Feriendomizil Gstaad im Kino-Klassiker "The Return of the Pink Panther". Der Name Gunter Sachs – Lebemann, Playboy, Fotograf und Kunstsammler aus Deutschland – ist ebenfalls eng mit Gstaad verknüpft. 

Refugium und Entschleunigung

Das diskrete Gstaad ist heute mehr denn je Refugium und Entschleunigungsziel für Prominente aus der ganzen Welt. Die Einheimischen tangiert es wenig. Sie bleiben entspannt auf dem Boden, verwurzelt mit ihren Traditionen. Da wundert es auch nicht, dass Tennisspieler Roger Federer 2003 für den Gewinn der Allianz Suisse Open ausgerechnet eine braune Simmentaler Kuh geschenkt bekam. Genau so ist Gstaad eben: Trotz der vielen Berühmtheiten ist es vor allem stolz auf seine Kühe. Und das ist gut so. 

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Gstaad

Neben Gstaad umfasst die Region weitere 9 Chaletdörfer, die auf 1'000 bis 1'400 Meter gelegen sind. Die Marke Gstaad steht heute weltweit für schicken Charme und diskreten Luxus mit Understatement. Aber trotz Stil und Klasse: Gstaad ist echt alpin und bodenständig geblieben. Man ist stolz auf seine Tradition und lebt sie.

Mehr als 1000 Veranstaltungen stehen Gästen jährlich zur Verfügung, darunter Top Events von Weltformat. Dazu finden Besucher eine Spitzen-Hotellerie, ausgezeichnete Shoppingmöglichkeiten entlang der autofreien Flanierpromenade und einen eigenen Flugplatz in Saanen.

Kontakt

Gstaad Saanenland Tourismus
Promenade 41
CH - 3780 Gstaad
Tel +41 33 748 81 81
Fax +41 33 748 81 83
info@gstaad.ch

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