Freundschaften fürs Leben

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Mit Gstaad verbinden sich viele Geschichten über Gastfreundschaft und glückliche Tage. Warum? Vielleicht, weil man hier oben alles etwas entspannter erlebt. Oder weil einem das Herz etwas weiter aufgeht als anderswo. Wir haben Gäste und Gastgeber gefragt, weshalb dies so ist.

«Wir haben Glück, wir haben so viel geschenkt bekommen. Die Natur, die Tradition, die Ruhe, den Wohlstand. Und davon möchten wir auch ein Stück weitergeben.» Elisabeth von Siebenthal war über viele Jahre Gastgeberin, führte mit ihrem Mann ein Hotel und geht heute noch mit Hotelgästen auf Wanderungen. «Ja, viele unserer Gäste haben hier oben ihre Welt entdeckt. Und auch Freunde gefunden.»

Elisabeth von Siebenthal, Hotelfachfrau, mit Herz und Seele: "Uns ist es wichtig, dass die Gäste sich auch untereinander kennenlernen, wenn sie es wollen. Und daraus sind Freundschaften entstanden, die sich erhalten haben."
Elisabeth von Siebenthal, Hotelfachfrau, mit Herz und Seele: "Uns ist es wichtig, dass die Gäste sich auch untereinander kennenlernen, wenn sie es wollen. Und daraus sind Freundschaften entstanden, die sich erhalten haben."

Dabei hat Elisabeth von Siebenthal das Saanenland auch erst für sich entdecken müssen. «Ich bin ja aus dem Unterland gekommen. Aber die Leute hier haben es mir einfach gemacht. Es hat schon etwas, wenn man sagt, unser Tal ist weit und offen – und so sind auch die Menschen.» Was es mit den Menschen auf sich hat? «Sie sind bodenständig und stolz, aber auch humorvoll. Viele Landwirte sind im Winter als Skilehrer mit Gästen unterwegs. Dabei ergeben sich schöne Bekanntschaften. Unsere Gäste entdecken so den Alltag unserer Bergwelt – und wir lernen die Welt unserer Gäste kennen. So entstehen Verbindungen, die oft über Generationen gepflegt werden.»

Keiner kann mehr Geschichten davon erzählen als Ermengildo Bocchini. Doch als Maître d’Hôtel im Gstaad Palace gehören Diskretion und Zurückhaltung zu seinem Beruf. Seit 44 Jahren leitet er den Service im weltbekannten Haus. «Ich kannte bereits die Grosseltern, jetzt kenne ich die Eltern und die Kinder. Gstaad ist für viele fast zu einem Teil der Familientradition geworden.» In einem schwarzen Büchlein vermerkt Gildo, wie ihn Eingeweihte nennen, die Vorlieben und besonderen Wünsche seiner Stammgäste; auch das ist Teil der hiesigen Traditionspflege. Mit 22 ist Gildo in die Region Gstaad gekommen – und geblieben: «Eine Freundschaft fürs Leben gewissermassen.»


"Es hat schon etwas, wenn man sagt, unser Tal ist weit und offen - und so sind auch die Menschen."

Elisabeth von Siebenthal


Ermengildo Bocchini hat sein Berufsleben der Kunst der Gastfreundschaft gewidmet: "Man kann schon sagen, Gastfreundschaft ist Teil der Kultur hier. Auch wenn Gstaad über all die Jahre gewachsen ist, die Seele ist geblieben.
Ermengildo Bocchini hat sein Berufsleben der Kunst der Gastfreundschaft gewidmet: "Man kann schon sagen, Gastfreundschaft ist Teil der Kultur hier. Auch wenn Gstaad über all die Jahre gewachsen ist, die Seele ist geblieben.

Wer sich unter den Feriengästen umhört, bekommt immer wieder Familiengeschichten zu hören. «Meine Grosseltern waren schon hier. Und meine Eltern haben sich hier kennengelernt. Da muss schon was dran sein, an dem Ort», erzählt Dominic Will. Und weil an dem Ort etwas dran ist, kommt er auch alle Jahre wieder: «Ich gönne mir sehr wenig Ferien. Und wenn, dann will ich sie besonders geniessen. In Gstaad weiss ich, dass ich das kann. Die Menschen, die Landschaft, die Atmosphäre sind mir lieb und vertraut. Ich habe so viele schöne Erinnerungen an Gstaad und die Region. Und wenn ich hierherkomme, werden sie immer wieder lebendig.»

Dass Gstaad immer etwas Vergangenheit und Gegenwart in einem ist, verdanken Ort und Region nicht nur der Lage fernab jeglicher Grossstadthektik. Es ist ebenso die Besonnenheit der Einheimischen, die Sorge tragen, um Region und Brauchtum intakt zu halten. «Es ist wunderbar, dass alles so schön dörflich geblieben ist», meint Calixte Stamp. Auch sie hat eine «Mehr- Generationen-Affäre» mit Gstaad. Sie kam als Kind in die Region und hat das Gstaad der 70er-Jahre erlebt, als sie mit ihrem Mann Chris Stamp, dem Entdecker und Manager von «The Who», hier Ferien machte. Noch immer kommt sie jedes Jahr ins Bergparadies.

Sie liebt die «bastions of continuity», wie sie das Posthotel Rössli, das Bergrestaurant Eggli, das Palace und Charly’s Tea Room nennt. Jede Rückkehr nach Gstaad ist mit vielen Umarmungen verbunden, ein Wiedersehen mit Freunden, mit einem «Treasure».


"Ich habe so viele schöne Erinnerungen an Gstaad und die Region. Und wenn ich hierherkomme, werden sie immer wieder lebendig."

Dominic Will


Während Gstaad den einen Gästen durch und durch vertraut ist, sind andere gerade dabei, die Destination zu entdecken. Familie Barraud-Vial aus Lausanne zum Beispiel. «Wir haben schon wieder gebucht. Denn unsere zwei letzten Gstaad-Ferien haben uns so viel Spass gemacht.» Carole Barraud-Vial und ihre fünfköpfige Familie mögen nicht nur den Charme der alten Chaletdörfer, sondern auch die Vielfalt des Wander- und Skigebiets. «Es gibt so viel zu erleben hier.» Dabei haben sie die Region Gstaad eher durch Zufall entdeckt: «Unsere Au-pair-Mädchen kamen aus dem Saanenland. Und sie haben so davon geschwärmt.»

Wer von Gstaad schwärmt, verbindet das mit persönlichen Erlebnissen: «Wenn man mit dem Zug nach Gstaad kommt, gibt es diese letzte grosse Kurve vor dem Bahnhof: Man sieht die grünen Wiesen, man sieht das Dorf und die Alpen dahinter. Da geht mir das Herz auf.» Petra Aschwanden versteht etwas von Bergen. Sie ist in der Innerschweiz geboren. «In Gstaad ist die Landschaft offener – und die Leute sind es auch.» Die Freizeit-Beachvolleyballerin ist ursprünglich fürs Gstaad Major, das FIVB-Beachvolleyballturnier, hierhergekommen. Seither reist sie immer wieder gerne ins Saanenland und sagt sich jedes Mal: «So gastfreundlich und locker, so traditionsverbunden und doch so offen, das ist schon etwas Besonderes.»" 

Petra Aschwanden kam als Helferin am FIVB-Beachvolleyballturnier ins Saanenland. Und war überrascht, dass hier die Atmosphäre so relaxt, freundlich und familiär war. Seither verbindet sie Volleyballleidenschaft mit Gstaad-Fieber.
Petra Aschwanden kam als Helferin am FIVB-Beachvolleyballturnier ins Saanenland. Und war überrascht, dass hier die Atmosphäre so relaxt, freundlich und familiär war. Seither verbindet sie Volleyballleidenschaft mit Gstaad-Fieber.

Gstaad steht für alpine Echtheit, lebendige Traditionen und tief verwurzelte Gastlichkeit in allen Bereichen.

Oder wussten Sie, dass es allein im Saanenland fast genauso viele Kühe wie Einwohner gibt? Auf unseren Bergen finden Sie 80 bewirtschaftete Alpbetriebe. Zehn charmante Chaletdörfer bilden die Destination.

Mit diesem Magazin möchten wir Ihnen diese zahlreichen Möglichkeiten näherbringen sowie einige Geheimtipps verraten. Folgen Sie einer genussvollen Erlebnistour durch Gstaad und lassen Sie sich inspirieren.

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Gstaad

Neben Gstaad umfasst die Region weitere 9 Chaletdörfer, die auf 1'000 bis 1'400 Meter gelegen sind. Die Marke Gstaad steht heute weltweit für schicken Charme und diskreten Luxus mit Understatement. Aber trotz Stil und Klasse: Gstaad ist echt alpin und bodenständig geblieben. Man ist stolz auf seine Tradition und lebt sie.

Mehr als 1000 Veranstaltungen stehen Gästen jährlich zur Verfügung, darunter Top Events von Weltformat. Dazu finden Besucher eine Spitzen-Hotellerie, ausgezeichnete Shoppingmöglichkeiten entlang der autofreien Flanierpromenade und einen eigenen Flugplatz in Saanen.

Kontakt

Gstaad Saanenland Tourismus
Promenade 41
CH - 3780 Gstaad
Tel +41 33 748 81 81
Fax +41 33 748 81 83
info@gstaad.ch

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