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Bei Bethli lernten Prinzessinnen und Könige Ski fahren

Wenig hat gefehlt und Bethli Küng hätte international Karriere gemacht. Als Spitzenskifahrerin gehörte sie als junges Mädchen zum A-Kader der Schweizer Nationalmannschaft und hätte auch an der Olympiade 1968 in Grenoble teilgenommen, wenn nicht kurz davor ein Oberschenkelhalsbruch ihrer vielversprechenden Rennfahrerkarriere ein abruptes Ende gesetzt hätte. Auch wenn sie lange gebraucht hat, um diesen Schlag zu verkraften, sagt sie heute, ist sie, mit ihrem Schicksal versöhnt. «Die Ärzte haben meine Knochen damals wieder perfekt zusammengeflickt. Und ich durfte bei meiner Arbeit als ausgebildete Privatskilehrerin sehr spannende Menschen kennenlernen.» Das kann man wohl sagen. Viel preisgeben möchte Bethli Küng jedoch nicht, schliesslich ist Diskretion einer der hochgeschätzten Schlüsselwerte der Destination. Geichwohl ist sie stolz darauf, jahrezehntelang grosse Namen total privat vom Saanersloch übers Horneggli bis zum Rinderberg begleitet zu haben. So brachte sie Ex-König Konstantin II. von Griechenland und dessen Frau Anne-Marie sicher die Buckelpisten hinunter oder übte mit den Kindern der spanischen Königsfamilie, mit denen sie bis heute freundschaftlich verbunden ist, die ersten Stemmbögli am sonnenverwöhnten Rellerli. Seit einem Jahr ist die heute 71-jährige Saanerin nur noch mit ihren Stammgästen auf der Piste anzutreffen. Trotzdem, nichts tun ist für die umtriebige Skilehrerin und ehemalige Kantons- und Dorfpolitikerin undenkbar. In ihrer freien Zeit widmet sich Bethli Küng den Dingen, die ihr Herz und ihre Seele fit halten: dem Turnen und dem Jodeln.


Bethlis Genuss-Tipp

Ob privat oder mit ihren prominenten Schülern – in Hansueli Küblis Bergrestaurant Hornberg ist Bethli Küng regelmässig anzutreffen. Wer die Strecke vom Saanersloch über Chaltebrunnen bis nach St. Stephan unter die Ski nimmt, kehrt in der urgemütlichen Chemistube ein, wo André und Mariette Kohli hausgemachte Spezialitäten servieren. Zwei echte Hingucker: die handgeschriebene und mit Zeichnungen verschönerte Menükarte und der wunderbare Blick von der Terrasse.


Bethlis Wedel-Tipp

Ist sie nicht gerade mit Promis unterwegs, wedelt Bethli Küng am liebsten schwungvoll die Hänge des Horneggli hinunter. Vom sympathischen Hausberg von Schönried aus erschliesst sich das mit 105 Pistenkilometern grösste Skigebiet der Destination Gstaad. «Vom Saanersloch bis Chaltebrunnen und Rinderberg – hier ist für alle Stufen etwas Passendes dabei», weiss die langjährige Privatskilehrerin.


Bethlis Fun-Tipp

Auch für die Jungen hat Bethli Küng einen Tipp: Mit seinen Rails, Kickers, Boxen und den neuen Holzelementen ist der Playground Snowpark oberhalb von Saanenmöser ein Spass mit wohldosierbarem Adrenalinkick. Heuer ist das Vergnügen für Snowboarder und Freeskier quasi ab der ersten Minute doppelt so gross, denn mit der neuen Wild-Side bei der Bergstation Hornberg geht’s null-komma-nichts los.


Bethlis Familien-Tipp

Kein Flecken ist zu klein, ein eigenes Skigebiet zu sein. Für die Jüngsten empfiehlt Bethli den Skilift Lauenen. Hier gibt es ideale Startvoraussetzungen für die ersten Kurven auf Ski- und Snowboard. Der
Familienfreundliche Hang ist ganz auf die Kleinen ausgerichtet, bei genügend Schnee lockt auch ein Mini-Funpark. Nicht schnell genug kann es den Talenten auf der speziellen Rennstrecke mit Zeitmessung gehen – erste Erfolgserlebnisse inklusive.