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Eiskalte Hawaii-Träume

Unter Millionen funkelnder Sterne und umgeben von der schneebedeckten Bergwelt in einem Iglu übernachten – ein garantiert unvergessliches Erlebnis. Mit viel Eis und Schweiss von Profis geformt, Jahr für Jahr auf dem Saanerslochgrat. Spitz, rund, eckig oder oval: Riesige, aufgeblasene Ballone in allen Formen türmen sich Anfang Dezember auf dem Saanerslochgrat in den Winterhimmel.  Geschäftsführer des Iglu-Dorfs Gstaad, Marius Mosimann, und sein 15-köpfiges Team sind ab Baubeginn zwei Wochen mit Schneefräsen und viel Muskelkraft im Dauereinsatz. Jahr für Jahr bauen sie hoch über Saanenmöser auf knapp 2000 Metern Höhe eine Hotelanlage aus Schnee und Eis: das Iglu-Dorf Gstaad. Bis zum Frühjahr übernachten im Durchschnitt rund 1500 Wintergäste aus aller Welt hier. Vom Restaurant über verschiedene Kategorien von Hotelzimmern bis zum Wellnessbereich und einer Hotelbar – es ist alles vorhanden in dem knapp 400 Quadratmeter grossen Dorf aus Schnee und Eis.

Atemberaubende Zeiten auf dem Berg
In den unterschiedlich grossen Iglus, die durch beleuchtete Gänge miteinander verbunden sind, bewegt sich die Temperatur zwischen +5 und -5 Grad: klassisches Kühlschrank-Klima eben. In der Dämmerung, wenn die Skigäste den Berg verlassen haben und Stille einkehrt, kommt eine besondere Stimmung auf. Die atemberaubende Sicht auf das umliegende Bergpanorama gehört den Iglu-Gästen nun ganz allein. Nach dem gemeinsamen Fondueplausch geht’s mit einem Guide auf eine romantische Schneeschuhwanderung. Wer sich vor dem Schlafengehen noch ordentlich aufwärmen will, ist in der Kota, einer finnischen Holzhütte, am richtigen Platz. Hier klingt der Abend gemütlich am Cheminéefeuer aus.

Für romantische Gemüter
Heisse Musik und wärmende Drinks an der Iglu-Bar und das Wellness-Erlebnis mit Sauna und Whirlpool heizen ebenfalls ordentlich ein, bevor die Gäste in die Expeditionsschlafsäcke schlüpfen. Jedes Jahr gibt’s in der Eisgalerie neue Sujets zu bewundern, heuer stehen die von internationalen Schneekünstlern verzierten Zimmer ganz im Zeichen von Hawaii. Hula-Tänzerinnen und Palmen sind also garantiert. Selbst auf Blumen muss man im Iglu-Hotel nicht verzichten. In den Romantiksuiten stehen zwei in Eisblöcke eingeschlossene rote Rosen. Wem da nicht warm ums Herz wird, der hat keins.


So entsteht das Iglu-Dorf

1. Im Sommer wird die Fläche abgesteckt und der Plan für den Aufbau festgelegt. Anfang Dezember werden 1500 Tonnen Schnee freigeräumt.
2. Die unterschiedlich geformten Ballone aus verschweissten Lastwagenplanen werden aufgepumpt, gruppiert und mit Eisenstangen fixiert, damit sie später unter den tonnenschweren Schneemassen nichtverrutschen.
3. Mittels Schneeschleudern und Muskelkraft werden die Ballone mit einer bis zu drei Meter dicken Schneeschicht bedeckt – nach einer Nacht ist diese gefestigt.
4. Am nächsten Morgen wird die Luft aus den Ballonen abgelassen. Ein Gangsystem verbindet die nun fertiggestellten Iglus. Sobald die Inneneinrichtung steht, können die Gäste kommen.


Iglu-Dorf Gstaad
23. Dezember 2017 bis 1. April 2018
iglu-dorf.com/standorte/gstaad