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Published: 27. November 2017 - Source: Sommets Musicaux de Gstaad

Das Cello im Rampenlicht

Sorry, this text is only available in German and French. Thank you for your comprehension.
GSTAAD, 20. SEPTEMBER 2017 – Die Sommets Musicaux de Gstaad und ihr künstlerischer Leiter, Renaud Capuçon, geben das Programm ihrer achtzehnten Ausgabe bekannt. Vom 26. Januar bis zum 3. Februar 2018 kommen in den Kirchen Gstaad, Saanen und Rougemont die Musikliebhaber zusammen. Getreu dem Ziel, welches das Festival seit seiner Gründung im Jahr 2001 verfolgt, ermöglichen die Sommets Musicaux de Gstaad während 9 Tagen die Begegnung des Publikums mit herausragenden jungen Talenten genauso wie mit bedeutenden Virtuosen von internationalem Rang.

Dieses Jahr steht während des ganzen Festivals das Cello im Rampenlicht, insbesondere jeden Nachmittag ab 16 Uhr in der Kapelle Gstaad sowie am 26. Januar beim Eröffnungskonzert in der Kirche Saanen mit Daniel Müller-Schott – einem der besten heutigen Cellisten – und dem Kammerorchester Wien-Berlin. Am 31. Januar spielt Edgar Moreau, der «aufsteigende Stern der französischen Cellisten», mit dem Pianisten David Kadouch in der Kirche von Rougemont.

Renaud Capuçon möchte mit seinem Programm Brücken zwischen neuen Generationen und berühmten Musikern schlagen. Composer in residence ist dieses Jahr der begnadeten 28-jährige Benjamin Attahir. Zwei der jungen Talente, die in der Kapelle Gstaad auftreten, sind Preisträger des Musikwettbewerbs Concours Reine Elisabeth 2017: Victor Julien Laferrière (1. Preis) und Aurélien Pascal (4. Preis). Zwei Giganten am Klavier werden in der Kirche Saanen zu hören sein: Radu Lupu, in den Augen von Renaud Capuçon «ein ganz besonderer, aussergewöhnlicher Mensch», tritt am 1. Februar mit dem Zürcher Kammerorchester auf, und Nelson Freire, «ein diskreter Gigant und bevorzugter Musikpartner von Martha Argerich», spielt am 2. Februar.

Der künstlerische Leiter der Sommets Musicaux de Gstaad ist überzeugt, dass ein Festival von seinen Musikern, seinen Organisatoren und seinen Partnern verkörpert werden soll. Kein Zweifel: Diese neue Festivalausgabe wird einmal mehr ein herausragendes Ereignis werden.

Daniel Müller-Schott, Mentor der jungen Talente
Daniel Müller-Schott ist der Mentor der begabten jungen Musikerinnen und Musiker. Er erklärt: «Ich bin glücklich, meine Erfahrung und mein Können in den Dienst der jungen Talente von morgen zu stellen, und ich freue mich, wieder nach Gstaad zu kommen.» Renaud Capuçon fügt hinzu: «Daniel ist einer der besten Cellisten, die ich kenne, und ich freue mich sehr, ihn als Mentor in Gstaad willkommen zu heissen. Es wird ihm zweifellos gelingen, seine Leidenschaft und seine Erfahrung weiterzuvermitteln.»

Benjamin Attahir, Composer in residence
Das Festival hat bei Benjamin Attahir eigens ein Werk in Auftrag gegeben, das die jungen Talente jeweils am Nachmittag zwischen 16 und 17 Uhr in der Kapelle Gstaad interpretieren werden. Mit Benjamin Attahir hat Renaud Capuçon einen äusserst begabten und vielseitigen zeitgenössischen Künstler verpflichtet – er ist Komponist, Violinist und Dirigent –, der seine Musiksprache sowohl aus dem Osten als auch aus dem Westen schöpft. Seine Faszination für die Verbindung zwischen der heutigen Welt und historischen Gegenständen aus der Vergangenheit zeigt sich in zahlreichen seiner Werke. Renaud Capuçon erklärt: «Es ist ein Privileg, einen so jungen Künstler mit einem so hohen Niveau als Composer in residence für das Festival gewonnen zu haben».

Die Konzerte
Die von jungen Pianisten begleiteten jungen Cellisten werden auch Werke von Beethoven, Lutosławski, Brahms, Schumann, Poulenc, Popper, Stravinsky, Franck, Martinů und Rachmaninov interpretieren. So eröffnen die Österreicherin Julia Hagen (Cello) und die Deutsche Annika Treutler (Klavier) die Konzertreihe in der Kapelle Gstaad am Samstag, 27. Januar. Der französische Cellist Aurélien Pascal spielt mit dem amerikanischen Pianisten Ben Kim am 28. Januar, die Franzosen Bruno Philippe (Cello) und Tanguy de Williencourt (Klavier) folgen am 29. Januar, die Russin Anastasia Kobekina (Cello) mit der Französin Paloma Kouider (Klavier) am 30. Januar, und die Brüder Adrien (Cello) und Guillaume (Klavier) Bellom am 31. Januar. Die französischen Cellisten Victor Julien-Laferrière und Charles Hervet spielen an der Seite ihrer Landsleute Adam Laloum beziehungsweise Samuel Parent am 1. und 2. Februar, und die Georgierinnen Lizi Ramishvili am Cello und Gvantsa Buniatishvili am Klavier werden die Konzertreihe in der Kapelle Gstaad am Samstag, 3. Februar abschliessen. Alle diese jungen Talente nehmen am Wettbewerb um die beiden renommierten Preise des Festivals teil: den Prix Thierry Scherz und den Prix André Hoffmann.

Zwei renommierte Preise: Prix Thierry Scherz und Prix André Hoffmann
Der Prix Thierry Scherz, gestiftet von Pro Scientia et Arte und dem Verein Les Amis des Sommets Musicaux, zeichnet dieses Jahr einen jungen Cellovirtuosen aus und bietet ihm die Chance, für das Label Claves Records SA seine erste CD mit Orchester aufzunehmen. Der mit CHF 5'000 dotierte Prix André Hoffmann belohnt die beste Interpretation eines Stücks von Benjamin Attahir. Er finanziert ausserdem den Aufenthalt des Composers in residence während der ganzen Festivaldauer.

Konzerte in der Kirche Saanen
Die Stars des Festivals
In der Kirche Saanen sind Werke von Beethoven, Mozart, Ravel, Chausson, Haydn, Satie, Stravinsky, Schumann, Chopin, Debussy und Bach-Siloti zu hören.

Das Kammerorchester Wien-Berlin und der Cellist Daniel Müller-Schott eröffnen das Festival am Freitag, 26. Januar in der Kirche Saanen mit zwei Werken von Mozart und Haydn. Die Woche verspricht einem treuen Publikum verschiedene aussergewöhnliche Momente mit namhaften Interpreten. Zu den Konzerten, die den Musikliebhabern zweifellos ein Erlebnis der besonderen Art bescheren werden, gehört dasjenige mit dem Violinisten Daniel Lozakovich, dem Wunderkind aus Schweden, der am 27. Januar an der Seite der Camerata Salzburg Werke von Haydn, Mozart und Satie interpretiert. Am Donnerstag, 1. Februar spielen der Gigant am Piano, Radu Lupu, und das Zürcher Kammerorchester Stücke von Stravinsky, Mozart und Beethoven. Am 2. Februar gibt der brillante brasilianische Pianist Nelson Freire ein Recital mit Werken von Bach-Siloti, Schumann, Debussy und Chopin. Am Samstag, 3. Februar schliesslich hat Renaud Capuçon an der Violine die Ehre, das Festival zusammen mit Nicholas Angelich am Klavier und dem Quatuor Hermès abzuschliessen. Sie interpretieren insbesondere romantische Werke von Ravel, Chausson und Debussy (zu dessen hundertstem Todestag).

Konzerte in der Kirche Rougemont
Die «coups de cœur» des künstlerischen Leiters, Renaud Capuçon
In der romanischen Kirche von Rougemont sind die «Coups de cœur» des künstlerischen Leiters zu hören: vier grossartige Recitals zwischen dem 28. und dem 31. Januar. Der Klarinettist Andreas Ottensamer tritt am Sonntag, 28. Januar an der Seite des Quatuor Cavatine mit Werken von Mozart und Brahms auf. Die wundervolle Sopranistin Christiane Karg singt am Montag 29. Januar, begleitet von Joseph Middleton am Klavier. Am 30. Januar spielt Renaud Capuçon zusammen mit dem Pianisten Guillaume Bellom, dem Preisträger des Prix Thierry Scherz 2016. Sie interpretieren Werke von Beethoven und Strauss sowie des Composers in residence, Benjamin Attahir. Das Konzert des jungen Cellisten Edgar Moreau mit David Kadouch am Klavier beschliesst die Konzertreihe in Rougemont am Dienstag, 31. Januar.

Ein wahrer winterlicher Treffunkt für Musikliebhaber
Insgesamt 17 erstklassige Konzerte werden vom 26. Januar bis zum 3. Februar 2018 das Publikum begeistern. Die Sommets Musicaux de Gstaad sind übrigens eines der wenigen Festivals in der Schweiz, deren Konzerte ausschliesslich in Kirchen stattfinden – zur Freude der Musikfreunde, die den ganz eigenen Zauber und die intime Atmosphäre dieser Veranstaltung zu schätzen wissen

Die Sommets Musicaux de Gstaad, ein wahrer winterlicher Treffpunkt der Region und das erste Musikfestival im Jahr, organisieren im Anschluss an mehrere Konzerte erneut ein Diner und ermöglichen dadurch die einmalige Begegnung zwischen einem musikbegeisterten Publikum und den Künstlern. Die Initiative steht unter der Schirmherrschaft verschiedener engagierter Partner – Privatpersonen, Unternehmen, Stiftungen und Vereine –, darunter Sotheby’s, Madame Vera Michalski-Hoffmann, Präsidentin des Festivals, Madame Aline Foriel-Destezet sowie Les Amis des Sommets Musicaux de Gstaad, um nur einige zu nennen.

Programm, Tickets und Vorverkauf
www.sommets-musicaux.ch

Die Tickets sind ab 20. November 2017 erhältlich. Reservierungen sind möglich bei:

Preis der Konzerte: zwischen CHF 30 und CHF 150, je nach Kategorie und Aufführungsort
Preis der Diners im Gstaad Palace: CHF 190
«Jugend»-Tarif (5-25 Jahre): 50 % Ermässigung
«Einheimischen»-Tarif: 10 % Ermässigung

Die Sommets Musicaux de Gstaad im Überblick
Seit seiner Gründung im Jahr 2001 hat sich das Festival Les Sommets Musicaux de Gstaad zu einem bedeutenden winterlichen Treffpunkt entwickelt, der die Liebhaber klassischer Musik immer wieder neu begeistert. Alljährlich kommen junge Talente, Künstler von internationalem Ruf und Musikfreunde aus der Schweiz und dem Ausland in dieser magischen Winterlandschaft zusammen, um die schönsten Stücke des klassischen Repertoires aufleben zu lassen.

Das Festival ist auf drei Pfeilern aufgebaut: drei Konzertreihen, verteilt auf drei aussergewöhnliche Orte. Am Nachmittag stehen in der Kapelle Gstaad jeweils ausgewählte junge Talente auf der Bühne, und am Abend werden die Kirchen von Rougemont und Saanen mit den Klängen namhafter Solisten und Orchester von internationalem Rang erfüllt.

Les Amis des Sommets Musicaux de Gstaad
Der nach der ersten Festivalausgabe von einer Gruppe von Musikliebhabern gegründete Förderverein Les Amis des Sommets Musicaux de Gstaad unter dem Vorsitz von Denise Elfen ist inzwischen stetig gewachsen. Er unterstützt das Festival massgeblich und finanziert insbesondere eines der Konzerte in der Kirche Saanen.

Die vollständige Pressedokumentation mit Pressemitteilung, Künstlerbiographien, Programm der Veranstaltung, Bildmaterial in hoher Auflösung zu Künstlern und Konzert-Orten sowie das Logo der Sommets Musicaux de Gstaad und das Akkreditierungs-Formular können hier heruntergeladen werden: http://www.sommetsmusicaux.ch/presse/?lang=de

Aus organisatorischen Gründen bitten wir Sie, Ihre Akkreditierung vor dem Freitag, 15. Dezember 2017 vorzunehmen: www.sommetsmusicaux.ch/accreditation-form/accreditation-form-in-german/

Medienkontakte:

Schweiz
Christine Urfer, pur pr, christine@pur-pr.com, +41 78 619 05 00, +41 21 320 00 10

Frankreich
Valérie Samuel, Opus 64, v.samuel@opus64.com, +33 140 26 77 94