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Von der Milch zum Hobelkäse (kurze Version)
Text in PDF (87 KB)
Quelle: Gstaad Saanenland Tourismus
Version Sommer 2012
Von der Milch zum Hobelkäse
Die Produktion von Gstaader Alp- und Hobelkäse knüpft das Schweizer Bundesamt für Landwirtschaft an strenge Auflagen. Die Einhaltung wird mit dem Qualitätssiegel Appellation d'origine contrôlée (AOC) honoriert. Die Vorgaben reichen von der Fütterung der Kühe bis hin zur Lagerung der Käselaibe.
Der erste Schritt in der Alpkäseherstellung ist das Erwärmen der Milch im grossen Kupferkessel. Sind 31° Celsius erreicht, wird er vom Holzfeuer genommen. Bedächtig rührt der Senn das Gerinnungsmittel Lab und die Fettsirtenkultur in die warme Milch, die für die richtige Gärung während Produktion und Reifezeit sorgen.
Holzfeuer wärmt die Milch
Die Milch hat nun eine halbe Stunde Zeit, in Ruhe zu gerinnen. Sobald die Masse dick genug ist, wird sie vorsichtig gewendet. Mit der so genannten Harfe zerschneidet der Senn die Masse in reiskorngrosse Stückchen, den „Bruch". Um zu verhindern, dass dieser wieder verklebt, wird von da an kräftig gerührt.
Bruch wandert in Käseform
Ist der erste Reifungsprozess vorüber, schwenkt der Kessel erneut übers Feuer. Dort wird er unter ständigem Rühren auf 52°Grad Celsius erhitzt. Mit einem Tuch fischt der Senn den Bruch aus der Flüssigkeit und hebt ihn in die Käseformen. Am nächsten Morgen wandert der neue Käse für 24 Stunden ins Salzbad und anschliessend in den Keller.
Zwei bis drei Jahre Reifezeit
Während der nächsten sechs Monate wird er täglich mit Salzwasser abgerieben. Um sich vom Alpkäse in den weltbekannten Hobelkäse zu wandeln, werden die Laibe gewaschen, eingeölt und eingelagert. Nach zwei bis drei Jahren hat das „Gold der Alpen“ dann seine optimale Reife erlangt.
Hinweis an die Redaktionen
Für weitere Auskünfte steht Ihnen gerne zur Verfügung:
Kerstin Sonnekalb
Leiterin Public Relations
Gstaad Saanenland Tourismus
Promenade 41
CH-3780 Gstaad
Tel. +41 33 748 81 20
Fax +41 33 748 81 83
k.sonnekalb@gstaad.ch
www.gstaad.ch
Weitere Medientexte und Bilder der Ferienregion Gstaad:
www.gstaad.ch, Rubrik Medien
Version Sommer 2012
Von der Milch zum Hobelkäse
Die Produktion von Gstaader Alp- und Hobelkäse knüpft das Schweizer Bundesamt für Landwirtschaft an strenge Auflagen. Die Einhaltung wird mit dem Qualitätssiegel Appellation d'origine contrôlée (AOC) honoriert. Die Vorgaben reichen von der Fütterung der Kühe bis hin zur Lagerung der Käselaibe.
Der erste Schritt in der Alpkäseherstellung ist das Erwärmen der Milch im grossen Kupferkessel. Sind 31° Celsius erreicht, wird er vom Holzfeuer genommen. Bedächtig rührt der Senn das Gerinnungsmittel Lab und die Fettsirtenkultur in die warme Milch, die für die richtige Gärung während Produktion und Reifezeit sorgen.
Holzfeuer wärmt die Milch
Die Milch hat nun eine halbe Stunde Zeit, in Ruhe zu gerinnen. Sobald die Masse dick genug ist, wird sie vorsichtig gewendet. Mit der so genannten Harfe zerschneidet der Senn die Masse in reiskorngrosse Stückchen, den „Bruch". Um zu verhindern, dass dieser wieder verklebt, wird von da an kräftig gerührt.
Bruch wandert in Käseform
Ist der erste Reifungsprozess vorüber, schwenkt der Kessel erneut übers Feuer. Dort wird er unter ständigem Rühren auf 52°Grad Celsius erhitzt. Mit einem Tuch fischt der Senn den Bruch aus der Flüssigkeit und hebt ihn in die Käseformen. Am nächsten Morgen wandert der neue Käse für 24 Stunden ins Salzbad und anschliessend in den Keller.
Zwei bis drei Jahre Reifezeit
Während der nächsten sechs Monate wird er täglich mit Salzwasser abgerieben. Um sich vom Alpkäse in den weltbekannten Hobelkäse zu wandeln, werden die Laibe gewaschen, eingeölt und eingelagert. Nach zwei bis drei Jahren hat das „Gold der Alpen“ dann seine optimale Reife erlangt.
Hinweis an die Redaktionen
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